Gladbach lässt leverkusen überraschen – polanski sieht licht und schatten

Remis gegen den vizemeister: ein punkt für borussia mönchengladbach

Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen endete mit einem 1:1-Unentschieden. Obwohl ein Punkt gegen den starken Gegner aus Leverkusen durchaus akzeptabel ist, zeigte sich Trainer Eugen Polanski in seiner Analyse gespalten. Die erste Halbzeit der Fohlenelf war beeindruckend, doch im weiteren Verlauf der Partie ließ die Mannschaft nach.

Starke erste hälfte, bitteres eigentor

Starke erste hälfte, bitteres eigentor

Gladbach dominierte die erste Halbzeit und ging verdient in Führung. Doch ein unglückliches Eigentor von Philipp Sander brachte Leverkusen zurück ins Spiel. Im Anschluss kontrollierte die Werkself die Partie weitgehend, und Gladbach hatte kaum noch Möglichkeiten, gefährlich zu werden. Polanski lobte die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Hälfte als die beste seit seinem Amtsantritt.

Polanski: „wir hätten führen müssen“

Polanski: „wir hätten führen müssen“

Eugen Polanski bedauerte, dass seine Mannschaft die Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt hatte, um die Führung auszubauen. Insbesondere eine vergebene Gelegenheit von Franck Honorat, der Haris Tabakovic nicht anspielen konnte, bemängelte er. „Das hat Franck sicher besser gemacht“, so Polanski. Er wünschte sich, dass die Mannschaft in Zukunft solche Chancen konsequenter verwerten würde.

Die zukunftsmarschroute: der lucky punch

Die zukunftsmarschroute: der lucky punch

Polanski betonte, dass auch Leverkusen nach der Pause Druck aufbauen würde, was zu erwarten war. Dennoch hätte er sich gewünscht, dass seine Mannschaft durch einen weiteren Treffer die Führung hätte ausbauen können. „Das muss künftig die Marschroute sein, dass man da mal den Lucky Punch setzt“, forderte er.

Fünf spiele ohne sieg: die tabellensituation

Fünf spiele ohne sieg: die tabellensituation

Trotz des Punktgewinns bleibt die Situation für Gladbach angespannt. Die Fohlenelf steht nach 21 Spieltagen mit nur 22 Punkten auf einem Abstiegsplatz – der schlechteste Wert seit der Saison 2010/11. Dennoch zeigte sich Polanski zufrieden, dass seine Mannschaft im eigenen Stadion eine positive Visitenkarte hinterlassen habe.

Gelbe karte und diskussionen mit dem schiedsrichter

Polanski erhielt in der Nachspielzeit eine Gelbe Karte für eine Handbewegung. Er räumte ein, dass die Karte berechtigt war, kritisierte aber gleichzeitig die Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert in einigen Situationen. Nach einem klärenden Gespräch nahm er die Verwarnung jedoch hin und entschuldigte sich für sein Verhalten.

Die statistik im überblick

TeamErgebnisErgebnis
Bor. Mönchengladbach11
Bayer 04 Leverkusen11