Gjasula verlängert: routinier feiert vertragsverlängerung mit tor!

Rot-Weiss Essen hat einen Grund mehr gefeiert: Nicht nur der klare 4:1-Erfolg gegen Ingolstadt war Grund zur Freude, sondern auch die automatische Vertragsverlängerung des erfahrenen Mittelfeldspielers Klaus Gjasula. Der 36-Jährige wird somit auch in der kommenden Saison für die Schanzenfüchse auflaufen.

Ein routinier, der den unterschied macht

Die Nachricht kam kurz nach dem Abpfiff, als Gjasula im Gespräch mit Magenta Sport bestätigte: „Ja, ich bestätige das. Mein Vertrag hat sich heute um ein Jahr verlängert.“ Ein Statement, das für die Fans von RWE sicherlich Balsam auf die Seele war, denn der Deutsch-Albaner hat sich in dieser Saison als unersetzlicher Baustein im Team von Chefcoach Christian Titz erwiesen. Seine Erfahrung und sein strategisches Geschick bringen Struktur ins Spiel, und er ist eine wichtige Stütze im defensiven Mittelfeld.

Obwohl Gjasula aufgrund von Sperren und Krankheit einige Spiele verpasste, war er maßgeblich daran beteiligt, dass Essen derzeit ernsthaft um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitfiebert. Die Tatsache, dass sich sein Vertrag aufgrund der absolvierten Spiele automatisch verlängerte, unterstreicht seine Bedeutung für die Mannschaft.

Ein tor zum krönenden abschluss

Ein tor zum krönenden abschluss

Der Sieg gegen Ingolstadt wurde durch ein weiteres Highlight abgerundet: Gjasula selbst sorgte in der zweiten Minute der Nachspielzeit für den Endstand von 3:1. Nach einem Doppelpass mit Ruben Reisig ließ er die Schanzer-Abwehr alt aussehen und schob den Ball cool ins Tor. „Beim Warmmachen habe ich mich gut gefühlt. Ich habe einfach abgezogen. Schön, dass dann der Deckel drauf war mit dem 3:1“, kommentierte er sein Tor anschließend.

Es war ein hart erkämpfter Sieg, wie Gjasula betonte. „Wir sind schwer in die Partie gekommen und haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Man hat schon gemerkt, dass man wegen der englischen Woche den inneren Schweinehund überwinden muss.“ Doch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Essen von einer anderen Seite und zeigte, was in ihnen steckt.

Mit 64 Punkten und der zweitbesten Offensive der Liga (69 Treffer) ist Essen auf dem besten Weg, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. „Jetzt geht es nicht mehr darum, schön zu spielen, sondern erfolgreich. Wenn man da steht, wo wir stehen, will man auch hoch“, so Gjasula mit Blick auf die wichtige Partie am Sonntag gegen Cottbus. Auch ohne Franci Bouebari und Lucas Brumme, der im Spiel gegen Ingolstadt eine gelb-rote Karte sah, werden die Schanzenfüchse alles daran setzen, den nächsten Sieg einzufahren und den Aufstiegskampf weiter voranzutreiben. Die Ambitionen sind klar: Essen will nach oben.