Giulia vecchio: liebes-aus nach fünf jahren – jetzt lernt sie, allein zu sein
Giulia Vecchio ist wieder solo. Die 33-jährige Moderatorin von Hot Ones Italia und Shooting-Star der Gialappa’s Band hat sich nach fünf Jahren von Comedian Carlo Amleto getrennt – und das live im Fernsehen erklärt.
Die Trennung lief nicht mit Streit, sondern mit einem Handschlag. „Wir lieben uns immer noch, aber als Freunde“, sagte sie in der Sendung Verissimo auf Canale 5. Ein Satz, der in Mailand für Gesprächsstoff sorgt, denn das Paar galt als eins der stabilen Duos der Comedy-Szene.
Die karaffe ist leer, das glas neu
Vecchio war nie länger als ein paar Monate ohne Partnerin. „Ich habe immer gehasst, wenn man mir sagte: ‚Du musst lernen, allein zu sein.‘ Jetzt bin ich drin“, gibt sie unverblümt zu. Die Angst vor Leere hat sie trotzdem nicht abgeschreckt. Stattdessen dreht sie auf: gerade erst hat sie die Moderation von Hot Ones Italia auf Rai 2 übernommt, im April startet ihre neue Kinokomödie Cena di classe.
Das Timing ist kein Zufall. In der Branche heißt es: „Wenn die Liebe pause macht, dreht sie halt am Gas.“ Für Vecchio bedeutet das 14-Stunden-Drehtage, keine Zeit zum Grübeln. Ihr Management verlegt Termine, sodass sie zwischen Filmset und TV-Studio pendelt – ein Schutzwall gegen Selbstzweifel.

Fans wollen neuen promi-prinzen – sie will ruhe
Die Follower fragen: „Wann kommt der nächste?“ Vecchio antwortet: „Ich suche nicht. Ich brauche nicht.“ Das klingt nach Selbstzweck, ist aber Strategie. In Italiens Medienwelt gilt: Wer nach Liebe lechzt, wird zum Frischfleisch. Wer abwartet, behält die Kontrolle. Ihr Ex Amleto bestätigt auf Anfrage: „Wir schreiben weiter, aber keine Skripte mehr fürs Herz.“
Die Quoten von Hot Ones stiegen nach ihrer Ankündigung um 12 %. Die Werbeabteilung jubelt, die Zuschauer lieben das Drama hinter der Lachnummer. Vecchio selbst lacht nur kurz: „Ich bin keine Tränendrüse, ich bin Schleimhaut – bissfest.“
Amleto bleibt ihr Bühnenpartner bei Bar Stella, das Produktionsbüro hat bereits neue Folgen bestellt. Getrennte Logen, gemeinsame Gagen. Ein Modell, das funktioniert, solange keiner der beiden neu verliebt wird. Die nächste Staffel dreht im Sommer – Kamera läuft, Herz stillstehen.
Vecchio hat keinen Selbstmitleid-Countdown. Sie hat einen Vertrag bis 2026 und ein Drehbuch, das sie selbst schreibt: ohne Happy End, aber mit offenem Finale. In Mailand sagt man: „Wer allein kann, kann alles.“ Für sie heißt das: Erst die Solopiste, dann der Sprint. Die Startblende ist oben, das Publikum wartet – und sie läuft bereits.
