Gislason gibt heute den em-kader bekannt – zwei positionen wackeln
Heute um 10 Uhr macht Alfred Gislason die Karten auf den Tisch. Der DHB-Bundestrainer verkündet seinen ersten Kader nach der Europameisterschaft – und auch wenn Deutschland in Dänemark Silber geholt hat, gibt es mindestens zwei Stellen im Aufgebot, an denen sich echte Fragen auftun. Keine Krise, aber auch kein Selbstläufer.
Linksaußen: freihöfer klopft laut an die tür
Vor der EM war es schon ein Reizthema: Rune Dahmke bekam den Vorzug gegenüber Tim Freihöfer. Während des Turniers spielte Dahmke seine Rolle als klare Nummer zwei hinter Lukas Mertens – unauffällig, aber stabil. Kein Skandal, kein Ausrutscher. Nur eben auch: keine Tore.
Seit dem Bundesliga-Restart sieht das Bild anders aus. Freihöfer, der U21-Weltmeister von 2023, hat in fünf Partien 33 Tore erzielt. Dahmke? In vier Spielen kein einziger Treffer. Ein Wurf insgesamt, gerade mal 23 Minuten und 41 Sekunden auf dem Parkett. Die Zahlen sind brutal ehrlich. Ob Gislason sie ignorieren kann, ist eine andere Frage.

Rechter rückraum: die echte problemzone
Renars Uscins ist gesetzt – daran zweifelt niemand. Aber hinter ihm wird es dünn. Stefan Kretzschmar sagte es vor einer Woche im Dyn-Format unverblümt: Der momentan beste Halbrechte in Deutschland ist Kai Häfner. „Trotz der wirklich positiven Entwicklung von Renars Uscins in den letzten beiden Spielen für Hannover ist er momentan der beste Halbrechte in Deutschland
