Gislason bleibt: handball-bundestrainer verlängert bis 2028!
Die Wartezeit hat ein Ende: Alfred Gislason, der isländische Erfolgsgarant an der Bank der deutschen Handball-Nationalmannschaft, wird auch über die Olympischen Spiele 2028 hinaus im Amt bleiben. Der Deutsche Handballbund (DHB) und der 66-Jährige einigten sich auf eine Vertragsverlängerung, die bis zum 30. Juli 2028 läuft – ein klares Signal für Kontinuität und Vertrauen in die Zukunft des deutschen Handballs.

Ein fels in der brandung: gislasons werk wird fortgesetzt
Die Entscheidung, Gislason zu verlängern, kommt wenig überraschend, da die Leistungen des Teams in den letzten Jahren beeindruckten. Silber bei den Olympischen Spielen 2024 und bei der Europameisterschaft 2026 zeigen, dass der eingeschlagene Weg stimmt. DHB-Sportvorstand Ingo Meckes betonte die „große Ruhe“ und das „gegenseitige Vertrauen“, das den Verhandlungen zugrunde lag. Er hob hervor, dass Gislason nicht nur ein „beeindruckender Trainer, sondern auch ein in jeder Hinsicht verlässlicher Mensch“ sei.
Besonders wichtig ist, dass Gislason die Nationalmannschaft gezielt verjüngt hat. Spieler der Jahrgänge 2000 und jünger wurden erfolgreich integriert, was den Blick fest auf die Olympischen Spiele 2028 richtet. „Er hat unsere Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Spielern der Jahrgänge 2000 und jünger runderneuert und damit über die WM 2027 hinaus aufgestellt“, so Meckes. Die Heim-Weltmeisterschaft 2027 wird somit ein wichtiger Test, bevor Gislason sein Werk bei den Olympischen Spielen vollenden kann.
Gislason selbst zeigte sich begeistert von der Verlängerung. „Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft zu sein, ist mehr als ein Beruf“, erklärte er. Die Unterstützung der Fans, wie beispielsweise die 19.750 Zuschauer in Köln, motivieren ihn zusätzlich. Er ist überzeugt, dass das Team den „letzten Schritt“ gehen kann und die Geschichte der Mannschaft noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
Obwohl die Vertragsverlängerung mit Gislason für Klarheit sorgt, wirft sie auch einen Blick in die Zukunft. Meckes’ Andeutung, dass nach Olympia 2028 ein neuer Bundestrainer an die Mannschaft treten könnte, lässt bereits jetzt Spekulationen aufkommen. Doch bis dahin liegt der Fokus klar auf den kommenden Herausforderungen: die Qualifikation zur Europameisterschaft 2028 und die erfolgreiche Austragung der Heim-Weltmeisterschaft 2027.
