Gislason bleibt: handball-bund verlängert vertrag bis 2028!
Überraschung und Erleichterung im deutschen Handball-Bund: Alfred Gislason, der isländische Erfolgsgarant, wird auch über die Heim-WM 2027 hinaus Bundestrainer. Der DHB hat den Vertrag des 66-Jährigen, der eigentlich im kommenden Jahr ausläuft, bis 2028 verlängert – ein klares Signal für Kontinuität und den Anspruch, auch bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles eine Rolle zu spielen.
Die entscheidung: ein vertrauensbeweis nach diskussionen
Lange schwelten die Gerüchte über einen möglichen Nachfolger für Gislason, insbesondere nach den Silbermedaillen bei der WM 2024 und der EM 2026. Doch nun hat der DHB entschieden: Man setzt auf die bewährte Expertise des Isländers. „Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft zu sein, ist mehr als ein Beruf“, betonte Gislason selbst, sichtlich erleichtert über das Votum des Verbands. Die Atmosphäre bei den Heimspielen, mit fast 20.000 Zuschauern in Köln, habe ihn in seiner Entscheidung bestärkt.
Ingo Meckes, der DHB-Sportvorstand, lobte Gislason als „einen beeindruckenden Trainer und einen in jeder Hinsicht verlässlichen Menschen“. Auch DHB-Präsident Andreas Michelmann sprach von einem „Fels in der Brandung“. Die vergangenen Jahre unter Gislasons Führung waren geprägt von bemerkenswerten Erfolgen: Olympia-Silber in Paris und erneut EM-Silber. Allerdings blieben die Endspiele stets unglücklich, mit deutlichen Niederlagen gegen Dänemark.

Die zukunft: olympische träume und der letzte schritt
Gislason selbst sieht die Vertragsverlängerung als Chance, die eingeleitete Erneuerung des Teams fortzusetzen. „Wir haben die Nationalmannschaft erneuert. Das ist uns gelungen“, so der Bundestrainer. „Ich bin davon überzeugt, mit unseren Spielern den letzten Schritt gehen zu können.“ Die Silbermedaillen von Paris und der EM 2026 sollen dabei als zusätzliche Motivation dienen. Die Erwartungen sind hoch, und der Druck, nun endlich den Titel zu holen, wird weiter steigen.
Die Entscheidung des DHB ist ein klares Bekenntnis zu Alfred Gislason und seiner Arbeit. Ob diese Entscheidung langfristig zum Erfolg führt, wird die Zukunft zeigen. Fest steht: Der isländische Trainer hat sich das Vertrauen des Verbands verdient und wird weiterhin versuchen, die deutsche Handball-Nationalmannschaft an die Weltspitze zu führen. Die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles rücken näher, und mit Alfred Gislason an der Seitenlinie scheint der Traum vom deutschen Handball-Gold nicht unerreichbar.
