Girona kämpft um ligaverbleib: míchel warnt vor schwieriger schlacht

Die Lage ist ernst: Girona droht der Abstieg. Nach drei mageren Niederlagen und nur noch einem Punkt Vorsprung auf die Gefahrenzone steht der Verein vor der wohl größten Herausforderung seiner jüngeren Geschichte. Trainer Míchel mahnt zur Ruhe, betont aber die Dringlichkeit und die Notwendigkeit, in den verbleibenden vier Spielen alles zu geben.

Personelle veränderungen und rückkehren

Personelle veränderungen und rückkehren

Ein Lichtblick für die Katalanen: Alex Moreno ist nach abgesessener Sperre wieder einsatzbereit, ebenso wie der zurückgekehrte Abel Ruiz. Auf der anderen Seite fehlen dem Team wichtige Kräfte. Van de Beek, Portu, Juan Carlos und – ein schwerer Verlust – Ter Stegen fallen aus. Diese Ausfälle schmälern die Optionen des Trainers, doch Míchel scheint entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen.

Míchel blickte zurück auf einen schwierigen Saisonbeginn. „Die ersten 15 Spieltage mit lediglich 13 Punkten haben enormen Druck aufgebaut. Wir mussten eine Art Champions-League-Runde hinlegen, um uns nicht ohne Leid zu retten.“ Der Madrilene kehrt nun an seinen ehemaligen Verein Rayo Vallecano zurück, ein Ort, der ihm viel bedeutet. Er lobte Rayo für den Einzug ins Conference-League-Finale und betonte, dass er hofft, dass beide Klubs am Ende der Saison in der Primera División bleiben.

„Es war eine lange, anstrengende Woche“, erklärte Míchel bezüglich des Trainings. „Abel Ruiz ist wieder im Kader, Bryan Gil fehlt gelbgesperrt, und Van de Beek ist trotz intensiven Trainings noch nicht ganz fit. Der Rest ist einsatzbereit, abgesehen von den Langzeitverletzten.“

Die kommende Begegnung gegen Rayo Vallecano verspricht eine Zitterpartie zu werden. „Wir müssen uns auf einen Gegner konzentrieren, der in der Conference League Geschichte geschrieben hat und ebenfalls Punkte benötigt“, so Míchel. „Es wird ein hartes, kompliziertes Spiel, aber wenn wir unsere beste Leistung abrufen, können wir gewinnen und drei wichtige Punkte holen.“

Míchel zeigte sich unbeeindruckt von den jüngsten Ergebnissen der Konkurrenz. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren. Wir sind in der Lage, in den verbleibenden vier Spielen zu punkten. Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und sich nicht von den Ergebnissen anderer beeinflussen zu lassen.“

Die Intensität von Rayo Vallecano ist dabei ein Schlüsselfaktor. „Rayo ist nach Real Sociedad das zweitintensivste Team der Liga, mit den meisten Sprints pro Spiel.“ Das katalanische Team muss in der Lage sein, die hohe Laufbereitschaft des Gegners zu neutralisieren und seine eigenen Chancen im Angriff erfolgreich zu nutzen. Die Erfahrung aus dem Vorjahr, als Girona bereits in ähnlichen Situationen steckte, soll dem Team helfen, Ruhe zu bewahren und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren.

Die kommenden drei Spiele innerhalb von sechs Tagen stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. „Diese Woche ist suboptimal, aber wir müssen uns darauf einstellen und alle Spieler einsetzen, da die Regeneration mit so wenig Zeit zwischen den Partien schwierig sein wird.“

Die Verantwortung lastet schwer auf der Mannschaft, aber Míchel ist zuversichtlich. „Wir sind bereit, zu kämpfen. Wir werden alles geben, um unser Ziel zu erreichen.“

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