Girona holt im bernabéu: punkt rettet mehr als nur einen zähler

Madrid bebte, doch Girona überlebte – und feiert einen Punkt im Bernabéu, der im Kampf um die Ligaerhaltung Gold wert ist. Nach einer furiosen Hinrunde und einem schwierigen Start ins neue Jahr, scheint der Aufsteiger aus Katalonien nun den Faden wiedergefunden zu haben.

Ein remis mit geschichte

Ein remis mit geschichte

Die Partie gegen Real Madrid war keinesfalls ein müheloser Triumph, sondern ein hart erkämpfter Punkt, der die Bedeutung des Spiels unterstreicht. Girona hat es geschafft, im Santiago Bernabéu zu bestehen, einem Stadion, das für viele Mannschaften ein Albtraum darstellt. Es ist nicht das erste Mal, dass Girona in Madrid erfolgreich ist; bereits in der Saison 2018/19 gab es einen Sieg, der jedoch ironischerweise zum Abstieg führte. Auch in der Saison 2022/23 konnte man ein Unentschieden erringen, nun wieder mit dem gleichen Ergebnis von 1:1. Das spricht für die konstante Leistung des Teams.

Echeverri übernahm im Angriff die Rolle, die zuvor Vanat innehatte. Der Argentinier, der aufgrund der Verletzung von Abel Ruiz ebenfalls ins Team kam, zeigte eine beachtliche Flexibilität und Mobilität in der Offensive. Die Verletzungen von Vanat und Ruiz stellen den Sturm vor große Herausforderungen, doch die Mannschaft scheint bereit zu sein, diese zu meistern.

Trainer Míchel musste aufgrund von Verletzungen und Erschöpfung einige Änderungen in der Startelf vornehmen. Vanat erlitt einen schweren Ischiocruralriss, der ihn für den Rest der Saison ausfallen lässt, während Blind sich bei muskulären Problemen zurückziehen musste. Fran Beltrán, sichtlich erschöpft, wurde ebenfalls früh ausgetauscht. Die frischen Kräfte Alejandro Francés, Thomas Lemar und Echeverri brachten neuen Schwung ins Spiel.

Die Bilanz von Girona im Bernabéu ist beeindruckend: In sechs Besuchen in den letzten sechs Saisons konnte man lediglich dreimal die Punkte aus Madrid entführen lassen. Der Abstand zum direkten Abstieg beträgt nun neun Punkte. Nach dem anspruchsvollen April, der mit Spielen gegen Villarreal und Real Madrid begann, kommt nun der Besuch von Betis Sevilla nach Montilivi – die Herausforderungen bleiben also bestehen.

Cristhian Stuani, der erfahrene Stürmer, steht nun als alleinige Spitze zur Verfügung, unterstützt von Echeverri und den anderen Spielern. Die Moral im Team ist gut, und der Glaube an die eigene Stärke scheint ungebrochen.