Ginter-ausraster: 15.000 euro strafe für freiburg-star

Ein plötzlicher Wutausbruch nach dem Bundesliga-Duell gegen Bayern München hat Matthias Ginter teuer zu stehen. Der 32-jährige Fußball-Nationalspieler muss eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen, bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (dfb) am Mittwoch. Das Urteil ist nun rechtskräftig.

Schiedsrichter-kabine ziel verbaler und körperlicher attacke

Schiedsrichter-kabine ziel verbaler und körperlicher attacke

Die Situation eskalierte unmittelbar nach dem 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern. Ginter soll demnach „lautstark“ vor der Schiedsrichterkabine geschrien und anschließend von außen gegen die Tür getreten haben. Ein unsportliches Verhalten, für das der dfb nun rigoros bestraft. Die Freiburger Mannschaft hatte im Nachgang des Spiels vehement gegen die Leistungen des Schiedsrichter-Teams um Daniel Siebert protestiert, was die Strafe für Ginter zusätzlich verkompliziert.

Ginter, der in dieser Saison nur ein Ligaspiel verpasste und zu den Leistungsträgern des SC Freiburg zählt, hat das Urteil akzeptiert. Seine Aktionen werfen ein schlechtes Licht auf den Verein und die Professionalität des Teams. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen der Vorfall für seine Position im Team und die Stimmung innerhalb des Vereins haben wird.

Die Tatsache, dass Ginter bereits 2023 sein letztes Länderspiel bestritt, ändert nichts an der Schwere des Vergehens. 15.000 Euro sind eine deutliche Ansage des dfb und sollen eine klare Warnung an alle Spieler sein, sich stets sportlich und respektvoll zu verhalten, auch in hitzigen Momenten. Es ist ein mahnendes Beispiel, dass Emotionen im Sport zwar Teil des Spiels sind, aber niemals zu unkontrolliertem Verhalten führen dürfen.