Gidsel schreibt handball-geschichte: füchse berlin im final four!
Ein Siebenmeter zum Schluss, ein neuer Rekord und der Traum vom Champions-League-Titel weiter lebendig: Mathias Gidsel führte die Füchse Berlin in einem Handball-Krimi gegen Veszprem HC ins Final Four. Die Partie, die am Mittwochabend in Berlin steigerte Dosen, endete nach Verlängerung mit 35:33 im Entscheidungs-Nein-Meter-Werfen. Der Däne Gidsel war nicht nur der Mann des Matches, sondern schrieb auch Handball-Geschichte.

Ein historischer abend für gidsel und die füchse
Der Jubel kannte keine Grenzen, als Gidsel den entscheidenden Siebenmeter versenkte. „Ich habe in meiner gesamten Karriere noch nie einen Siebenmeter bekommen. Das war mein erster und dazu noch ein entscheidender“, sagte der Weltklasse-Handballer erleichtert. Doch der Abend hatte noch mehr zu bieten: Mit 144 Turniertreffern übertraf Gidsel den bisherigen Rekord seines Landsmanns Mikkel Hansen, der in der Saison 2015/16 141 Treffer für Paris Saint-Germain erzielte. Eine Leistung, die in die Geschichte der Königsklasse eingeht.
Das Hinspiel in Ungarn ging knapper mit 34:35 an Veszprem, doch die Berliner zeigten vor eigenem Publikum eine beeindruckende Moral. „Diese beiden Spiele waren eine fantastische Werbung für den Handball“, lobte Gidsel den Gegner. Veszprems Mittelblocker Yehia Elderaa stimmte zu: „Zwei solche Spiele zu erleben – genau dafür sind wir Sportler.“
Die Füchse Berlin haben sich einiges vorgenommen. Nach dem verpassten Titelgewinn im letzten Jahr gegen den SC Magdeburg ist das Ziel klar: „Wir haben uns fest auf die Fahne geschrieben, das zu wiederholen und diesmal mit dem Titel zurückzukommen“, betonte Nationalspieler Tim Freihöfer. Die Reise nach Köln am 13./14. Juni wird zeigen, ob die Füchse ihren Traum vom Champions-League-Titel endlich wahr werden lassen können. Denn eines ist sicher: Mit Spielern wie Mathias Gidsel sind sie definitiv auf dem richtigen Weg.
