Getafe-fiasko: rote karte für djené – europapokalträume geplatzt?

Ein Platzverweis in der 39. Minute, ein angeschlagener Gegner und die Aussicht auf eine verpassteQualifikation für die europäischen Wettbewerbe – der FC Getafe steckt derzeit in einer Krise. Im Duell gegen Elche scheiterte der togolische Innenverteidiger Djené an seiner Disziplin und schickte den Schiedsrichter auf die Karte.

Der fragwürdige einwand und die konsequenzen

Der fragwürdige einwand und die konsequenzen

Die Situation war klar: Djené foultete Germán Valera unglücklich, ein Foul, das unter Umständen auch mit einem regulären Gelb hätte geahndet werden können. Doch der Schiedsrichter zögerte nicht und zeigte direkt Rot. Valera selbst ließ es sich nicht nehmen, seine Reaktion auf den harten Einsteigen über seine Social-Media-Kanäle zu dokumentieren. Ein deutlich geschwollenes Bein und der Kommentar “Parece ser que sí me toca al final.” zeigten deutlich die Auswirkungen der Aktion.

Das Team von Trainer Eder Sarabia war fortan in Unterzahl. Zuvor hatte bereits Víctor Chust in der 20. Minute für die Führung von Elche gesorgt. Die Rote Karte von Djené wirft den FC Getafe nun in eine schwierige Lage. Im letzten Saisonspiel gegen [Hier Gegner eintragen] müssen sie ohne einen ihrer Schlüsselspieler auskommen, und die Chancen auf einen Platz in der Europa League oder Conference League sind deutlich geschrumpft.

Die Bilanz ist brutal: Ein Mann weniger auf dem Platz, ein angeschlagener Gegner und der Traum vom internationalen Fußball in weite Ferne gerückt. Die Leistung des Schiedsrichters wird nun sicherlich diskutiert, doch für den FC Getafe zählt nur der Fakt: Sie müssen sich von diesem Rückschlag erholen und im letzten Spiel alles geben. Ob das reicht, um die verpasste Chance wieder gutzumachen, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung wird auf dem Platz fallen - ohne Ausreden und ohne Schönfärberei.