Getafe vor duell in san sebastián: bordalás warnt vor selbstüberschätzung
Die Reise zum Reale Arena gegen die Real Sociedad wird für Getafe zu einer echten Zerreißprobe. Nach dem Copa del Rey-Sieg der Basken wirkt die Aufgabe noch gewichtiger, doch Trainer José Bordalás mahnt zur Vorsicht und warnt vor einer Unterschätzung des Gegners.

Die ambitionen der sociedad: mehr als nur copa del rey
Die Freude über den Triumph im Königspokal ist in San Sebastián groß, doch Bordalás weiß, dass die Real Sociedad mehr als nur diesen Erfolg anstrebt. „Sie befinden sich in einer sehr guten Verfassung und wollen ihre Fans weiter begeistern. Ihre Ambitionen, sich für Europa zu qualifizieren, sind unverkennbar. Das wird ein äußerst schwieriges Spiel“, betonte der Getafe-Coach.
Er selbst konzentriert sich voll und ganz auf die anstehende Aufgabe. „Unser Ziel ist es, Punkte zu sammeln, um unsere Ziele zu erreichen. Ein Finaleinzug im Copa del Rey ist für Getafe nicht gewöhnlich, sondern eine große Herausforderung. Im Moment zählt nur das Spiel in Anoeta und die folgenden.“
Personelle Engpässe im Getafe-Team
Die Abwesenheit von Zaid Romero und Domingos Duarte stellt Bordalás vor Probleme. „Das sind wichtige Ausfälle, aber solche Situationen gehören zum Fußballgeschäft, besonders in der entscheidenden Phase der Saison. Zaid’s Sperre von drei Spielen erscheint mir übertrieben, wir verstehen das im Verein nicht. Es ist unfair, die Fans und den Verein um ihre besten Spieler zu berauben.“
Die vergangene Leistung gegen Real Sociedad wird ebenfalls analysiert. „Wir müssen uns eingestehen, dass es nicht unser bestes Spiel war. Die Spieler sind sich dessen bewusst und hochmotiviert, morgen eine bessere Leistung zu zeigen und ein positives Ergebnis zu erzielen.“
Die Liga ist hart und anspruchsvoll. Getafe befindet sich zwar in einer positiven Ergebnisserie, doch Bordalás warnt: „Wir haben noch nichts erreicht. Es wird bis zum Schluss ein Kampf sein. Vor anderthalb Monaten sprach man bereits über den Abstieg, die Realität sieht aber anders aus. Wir müssen bis zum Schluss alles geben.“
Mit großer Hoffnung blickt Bordalás auf die Zukunft, aber er betont: „Es kommt immer auf das Ende an. Eine gute Hinrunde nützt nichts, wenn die Rückrunde nicht stimmt.“ Auch die Verletzungen von Juanmi und Borja Mayoral bereiten Sorgen, doch der Trainer hofft auf deren baldige Rückkehr und ihren Beitrag zum Klassenerhalt.
Ein unbeugsamer Wille: Getafe gibt nicht auf
„Kein Team wird die Segel streichen“, stellt Bordalás fest. „Jeder spielt um viel, und wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen.“
