Sinner atmet auf: medizincheck nach french-open-drama ohne befund

Paris – Die Tenniswelt konnte aufatmen: Jannik Sinner, nach seinem schmerzhaften Aus bei den French Open völlig erschöpft, hat nach eingehenden Untersuchungen in Mailand keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme. Das berichtet der Corriere dello Sport, und damit ist der Weg für Wimbledon geebnet.

Die strapazen in paris

Der Weltranglistenerste hatte sich in der zweiten Runde gegen Juan Manuel Cerúndolo unter extremen Bedingungen – die Temperaturen stiegen über 30 Grad – verausgabt. Sein Ausscheiden war derart erschöpfend, dass er sich unmittelbar danach einer umfassenden medizinischen Untersuchung unterziehen ließ. Zwei Tage lang befand sich der Südtiroler in einer Mailänder Klinik, wo Spezialisten ihn gründlich durchcheckten.

Was die Fans befürchteten, trat nicht ein: Es liegen keine Auffälligkeiten vor, die eine längere Ausfallzeit erforderlich machen würden. Ein großes Glück für den 24-Jährigen und sein Team, denn die Vorbereitungen auf den prestigeträchtigen Rasenklassiker in Wimbledon laufen bereits auf Hochtouren.

Blick nach wimbledon

Blick nach wimbledon

Sinner hat sich bereits in seine Wahlheimat Monte Carlo zurückversetzt, um sich dort optimal auf das Turnier vom 29. Juni bis zum 12. Juli vorzubereiten. Ein weiteres Turnier vor Wimbledon wird er nicht mehr bestreiten, um seine Kräfte zu schonen und in bester Verfassung an die Themse zu reisen. Alexander Zverev sicherte sich übrigens den Titel in Paris – ein nagendes Gefühl für Sinner, der als Top-Favorit galt.

Die Erleichterung in Italien ist groß. Der Weg zur Wimbledon-Krone ist nun frei, und die Fans dürfen gespannt sein, ob Sinner dort seine beeindruckende Form von den diesjährigen French Open wiederholen kann. Die Tenniswelt wird ihn mit Spannung verfolgen.