Rückfall der grippe? warum uns die frühjahrstemperaturen zusetzen
Wer dachte, der Winter sei endgültig vorbei, der irrt! Trotz erster Sonnenstrahlen und blühender Natur kämpfen viele immer noch mit Erkältungen, Grippe und anderen Beschwerden. Experten warnen: Die ungewöhnlich milden Temperaturen im März haben dazu geführt, dass sich die saisonalen Krankheiten länger halten als gewöhnlich.

Ein „limbo“ zwischen allergie und infekt
Die aktuelle Situation ist ungewöhnlich: Einerseits spüren viele Menschen die typischen Allergiesymptome des Frühlings noch nicht, andererseits zirkulieren weiterhin zahlreiche Viren, die Erkältungen und Grippe verursachen. Es entsteht ein Zustand, den Mediziner treffend als „Limbo“ bezeichnen. Die Temperaturen, die im März deutlich unter dem Durchschnitt lagen, haben dazu geführt, dass die üblichen Winterkrankheiten ihren Tribut fordern. Die Immunabwehr ist quasi noch auf den Kampf gegen die kalten Viren eingestellt, während die Allergene der wärmeren Jahreszeit noch nicht in voller Kraft wirken.
Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass wir uns auch im Frühjahr weiterhin vor Ansteckung schützen sollten. Regelmäßiges Händewaschen, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind wichtiger denn je. Besonders gefährdet sind natürlich Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder Vorerkrankungen.
Die Erklärung für dieses Phänomen liegt vor allem in den besonderen klimatischen Bedingungen zu Beginn des Frühlings. Die plötzlichen Temperaturschwankungen setzen unserem Körper zu und erschweren es ihm, sich auf die neuen saisonalen Herausforderungen einzustellen. Während die Allergiker auf ihren üblichen Leidensweg warten, müssen sich die Menschen also noch ein wenig mit den Folgen des Winters herumschlagen.
Die gute Nachricht: Die ersten warmen Tage deuten darauf hin, dass sich die Situation bald ändern wird. Sobald die Temperaturen dauerhaft steigen und die Allergiesaison in vollem Gange ist, werden die Winterviren langsam zurückgehen. Bis dahin sollten wir jedoch wachsam bleiben und auf unsere Gesundheit achten. Denn die kalte Jahreszeit lässt sich offenbar noch nicht so leicht abschütteln.
