Federica brignone kämpft mit schmerzen und ungewisser zukunft im ski alpin

Brignone pausiert in soldeu – schmerzen überschatten comeback

Federica Brignone, die italienische Ski-Alpin-Olympiasiegerin, hat den heutigen Trainingstag in Soldeu, Andorra, ausgelassen. Nach ihrem doppelten Olympiasieg, der ihren Weg zurück nach einer schweren Verletzung im April beleuchtete, kämpft die Athletin weiterhin mit anhaltenden Schmerzen. Ihre Teilnahme an weiteren Rennen ist ungewiss.

Enttäuschung und frustration nach dem training

Enttäuschung und frustration nach dem training

Brignone hatte gehofft, sich in Soldeu besser zu fühlen. "Ich hatte gehofft, es geht mir besser, aber ich habe immer noch Schwierigkeiten. Ich habe starke Schmerzen und es fällt mir schwer, mein Gewicht auf den Ski zu verlagern", erklärte sie. Sie gab zu, dass sie sich nicht in der Lage fühlte, am heutigen Training teilzunehmen und betonte, dass sie ihre Situation von Tag zu Tag bewerten werde. "Es darf keine Folter sein. Wenn ich mich nicht verbessere, wird es schwierig, mich nächstes Jahr zu sehen.", so Brignone.

Die zeit nach den olympischen spielen: genesung und reflexion

Die zeit nach den olympischen spielen: genesung und reflexion

Nach den Olympischen Spielen verbrachte Brignone drei Tage im J Medical Zentrum. Dort traf sie sich auch mit dem gesamten Team, das sie während ihrer achtmonatigen Rehabilitation begleitet hatte. "Es war wunderschön. Wir haben sogar gemeinsam zu Abend gegessen", berichtete sie. Anschließend verbrachte sie 24 Stunden in La Salle, wo sie ihre engsten Freundinnen besuchte, bevor sie in Turin ihre körperliche Verfassung erneut untersuchen ließ. Die Olympischen Spiele hatten Spuren hinterlassen: "Ich bin mit einigen Problemen aus den Olympischen Spielen hervorgegangen.".

Entscheidung für soldeu und die behandlung

Die Entscheidung, in Soldeu anzutreten, fiel nach einer Behandlung ihres Knies. "Wir haben beschlossen, hier nach Andorra zu kommen, einem meiner Lieblingsorte (ich habe hier vor 10 Jahren meinen ersten Super-G-Sieg errungen), nachdem mir am vergangenen Montag das Knie geleert und mit Hyaluronsäure gefüllt wurde", erklärte Brignone. Trotzdem ist die Situation weiterhin angespannt.

Langfristige perspektive und die herausforderung der schmerzen

Die Strecke in Andorra mit ihren zahlreichen Sprüngen ist derzeit nicht ideal für Brignone. Sie ist sich bewusst, dass ihre Verletzung eine dauerhafte Beeinträchtigung ist. "Ich bin mir bewusst, dass das, was ich erlitten habe, ein dauerhafter Schaden ist und dass ich damit leben muss. Unser Körper gewöhnt sich an alles, und mit den Jahren wird es besser, aber die Verletzung bleibt ein Leben lang bestehen", sagte sie. Sie betrachtet ihre Teilnahme als persönliche Herausforderung.

Ein blick in die zukunft: was bedeutet das für die nächste saison?

Brignone betonte, dass sie sich nicht quälen will. "Es darf keine Folter sein, sonst werde ich mich nicht mit 130 Kilometern pro Stunde den Berg hinunterstürzen". Die Zukunft der 30-jährigen Italienerin bleibt ungewiss. Ihre Worte lassen vermuten, dass eine Fortsetzung ihrer Karriere stark von ihrer körperlichen Verfassung abhängt. Sie will sich nicht unter Druck setzen lassen und ihre Entscheidung von ihrem Wohlbefinden abhängig machen.

Weitere berichterstattung und ergebnisse

  • Franzoni war in Garmisch-Partenkirchen der Schnellste im Training.
  • Goggia zeigte in Soldeu ebenfalls starke Leistungen.