Bittere niederlage, süßer erfolg: freiburg im europa league achtelfinale – doch der preis ist hoch!

Drama in lille: freiburg kassiert last-minute-pleite, steht aber trotzdem weiter!

Lille – Der SC Freiburg hat sich im letzten Gruppenspiel der Europa League zwar direkt für das Achtelfinale qualifiziert, doch die Freude wird von einer bitteren 0:1-Niederlage gegen OSC Lille getrübt. Ein späte Elfmeter von Routinier Olivier Giroud in der Nachspielzeit (90.+2) entschied das Spiel zugunsten der Franzosen. Trotzdem: Der Traum Europa lebt weiter für den Sport-Club!

Schuster lobt die mannschaft, hadert aber mit dem ergebnis

„Im Moment überwiegt noch die Niederlage, auf der anderen Seite ist es schon ein großer Erfolg für uns“, so ein ambivalenter Julian Schuster nach dem Spiel gegenüber RTL. „Es war unser großes Ziel, sich direkt zu qualifizieren, und das muss auch überwiegen. Es ist toll, was die Mannschaft in dieser Vorrunde gezeigt hat.“ Die direkte Qualifikation war das erklärte Ziel, und dieses wurde trotz der Niederlage erreicht.

Europa league: freiburg verpasst den dritten platz

Vor dem Spiel war ein Abrutschen in die Playoff-Ränge zwar nur theoretisch möglich, aber die Niederlage verhinderte, dass Freiburg die Gruppenphase als Dritter abschließt. Ein Sieg in Lille hätte diesen Erfolg ermöglicht. Durch das Last-Minute-Tor von Giroud rutschte Freiburg vom vierten auf den siebten Platz ab. Trotzdem: Das Achtelfinale ist erreicht!

Atubolus wut und anschließende versöhnlichkeit

Torhüter Noah Atubolu zeigte sich nach dem Gegentor bedient: „Am Ende musst du dich auch freuen im Großen und Ganzen, aber ich persönlich ärgere mich geisteskrank, dass wir in der Nachspielzeit ein Elfmetertor bekommen!“ Er gab zu, den Schuss von Giroud hätte halten können, zeigte sich aber dennoch versöhnlich: „Trotzdem muss man sagen, bei aller Selbstkritik: Wir sind im Achtelfinale als SC Freiburg. Da können wir komplett stolz auf uns sein.“

Rote karte für eggestein: bittere nachricht für den sc

Ein herber Rückschlag für den SC Freiburg: Maximilian Eggestein sah in der 74. Minute wegen eines groben Fouls die Rote Karte. Er trat Fernandez-Pardo auf den Knöchel und wurde zurecht vom Platz gestellt. Das bedeutet, dass der Mittelfeldspieler möglicherweise sowohl im Hin- als auch im Rückspiel des Achtelfinales fehlen wird. Eine schmerzhafte Auswechslung für die Breisgauer.

Spielverlauf: taktisches geplänkel und ein bitteres ende

Das Spiel gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Lille presste früh, während sich Freiburg auf die Defensive konzentrierte. Großchancen blieben in der Anfangsphase Mangelware. Erst zur Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Lille den Druck, doch der Versuch von Hakon Haraldsson (23.) war die einzige nennenswerte Torchance. Freiburg tat sich schwer, nach vorne etwas zu kreieren.

Die wichtigsten fakten im überblick

  • Ergebnis: OSC Lille – SC Freiburg 1:0 (0:0)
  • Tor: Olivier Giroud (90.+2, Elfmeter)
  • Rote Karte: Maximilian Eggestein (74.)
  • Nächster Gegner: Achtelfinalgegner steht noch nicht fest

Was bedeutet das für das achtelfinale?

Der SC Freiburg hat sich zwar für das Achtelfinale qualifiziert, muss aber mit dem Ausfall von Maximilian Eggestein rechnen. Die Auslosung der Gegner steht noch bevor. Bleibt abzuwarten, ob der Sport-Club auch in der K.o.-Phase mithalten kann und den Traum Europa weiterleben lässt. Die Fans dürfen gespannt sein!