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Mailand – Ein außergewöhnliches Team schien kurz vor der Gründung zu stehen, doch es kam anders. Der italienische Fußballjournalist Furio Zara beleuchtet in einem Artikel die verpasste Chance der Inter Mailand in der Saison 1966/67, als die Verpflichtung von Franz Beckenbauer und Eusebio scheiterte.
Der Traum von einer Sternbesetzung
Stell dir eine dystopische Filmkulisse vor: Sarti, Burgnich, Facchetti, Beckenbauer, Guarneri, Picchi, Jair, Mazzola, Eusebio, Suarez, Corso – eine Mannschaft der Extraklasse, die Inter Mailand in dieser Saison hätte stellen können. Doch dieser Traum zerplatzte am Morgen nach einer „Sommernachts-Nacht“ im Jahr 1966.
Anstelle von Beckenbauer und Eusebio tauchte eine schattenhafte Gestalt auf: Pak Doo Ik, ein koreanischer Spieler, dessen Name in der Fußballgeschichte Italiens unvergessen bleiben sollte. Ihm wurde die Schuld am Scheitern der Verpflichtungen der beiden Weltstars zugewiesen.

Ein komplexes Bild
Zara argumentiert jedoch, dass der Schaden für die Inter nicht allein Pak Doo Ik zuzuschreiben war. Vielmehr war es ein Zusammenspiel aus unglücklichen Umständen, einem unerwarteten Hindernis und einer unerfüllten Sehnsucht, das letztendlich dazu führte, dass die Inter die Chance auf eine legendäre Mannschaft verpasste. Ein mysteriöses Mauerwerk schien sich aufgebaut zu haben, das den Weg für die beiden Stars versperrte.
