Strömwall verabschiedet sich: zsc lions winkt ein top-mann!

Malte Strömwall, der die SC Rapperswil-Jona Lakers in dieser Saison begeisterte, wechselt in der kommenden Spielzeit zu den ZSC Lions. Ein Abgang, der für die Lakers schmerzhaft ist, doch für die Lions eine Verstärkung bedeutet. Vor seinem Wechsel teilte der schwedische Stürmer eine emotionale Abschiedsnachricht über Instagram.

Ein dank an rapperswil – erinnerungen bleiben

Ein dank an rapperswil – erinnerungen bleiben

Zwei Jahre voller unvergesslicher Momente liegen hinter Strömwall in Rapperswil. „Danke, Rappi! Ich hatte eine tolle Zeit – Erinnerungen, die meine Familie und ich ein Leben lang in Ehren halten werden,“ schrieb er in seinem Abschiedsposting. Die Wertschätzung für seine Teamkollegen, das Trainerteam und die Fans schwingt bei seinen Worten deutlich mit.

Seine Bilanz spricht für sich: In 107 Partien für die Lakers gelangen ihm 43 Tore und 46 Assists. Ein starker Wert, der den Stellenwert des Schweden im Team verdeutlicht. Der Verlust wird für Rapperswil nicht leicht zu kompensieren sein, auch wenn der Markt an Importspielern derzeit reichelich bestückt ist.

Besonders hervorzuheben ist die Saison, die die Lakers absolvierten. Der überragende Saisonstart ließ die Hoffnungen auf die direkte Playoff-Qualifikation aufkeimen, und auch die Viertelfinals gegen den späteren Meister HC Fribourg-Gotteron waren dramatisch umkämpft. Strömwall war dabei eine treibende Kraft, die das Team stets vorwärtsbrachte.

Doch nun wendet sich ein neues Kapitel auf. Die ZSC Lions präsentierten ihn bereits als Neuzugang, und die Fans in Zürich dürfen sich auf einen Spieler freuen, der weiß, wo das Tor steht. Die Konkurrenz wird groß sein, aber Strömwalls Qualität ist unbestritten. Sein Wechsel zeigt, dass die ZSC Lions weiterhin auf Verstärkung setzen, um in der kommenden Saison erneut eine führende Rolle in der National League zu spielen. Die Lakers hingegen stehen vor der Herausforderung, einen Leistungsträger zu ersetzen und die Lücke zu schließen.

Die Ära Strömwall in Rapperswil mag zu Ende gehen, aber die Erinnerungen an seine Tore und sein Engagement werden lange in den Köpfen der Fans bleiben. Und wer weiß, vielleicht kreuzen sich seine Wege ja eines Tages wieder – diesmal in unterschiedlichen Trikots.