St. gallen verpasst blitzstart – zürich atmet auf!
St. Gallen präsentierte sich gegen den FC Zürich in den ersten Minuten in furioser Verfassung, ließ aber reihenweise Hochkaräter gelten. Die Zürcher konnten den ersten Durchgang glücklich überstehen, während die Espen das Momentum nicht in Tore umwandeln konnten.

Die erste halbe stunde: ein offensivgewitter
Schon in der 13. Minute hätte St. Gallen in Führung gehen müssen, als Aliou Baldé im Strafraum freistehend nur vor dem Torwart auftauchte. Der Stürmer scheiterte jedoch an Silas Huber. Das war nur der Auftakt einer Reihe von vergebenen Gelegenheiten. Carlo Boukhalfa agierte kurz darauf ebenfalls unplatziert und verpuffte seine Chance. Die Defensivreihen des FC Zürich wirkten in den ersten Minuten wie gelähmt, doch Torwart Huber bewies mehr als einmal seine Klasse und hielt sein Team im Spiel. Es war ein glücklicher Umstand für die Zürcher, dass sie nicht schon früh im Rückstand lagen, denn St. Gallen hatte die Partie klar im Griff.
Ein Vergleich zu Thun: Das Zürcher Glück Die Erinnerung an die Partie gegen den Leader FC Thun frisch, bei der sich die Zürcher ebenfalls mit einem knappen Sieg durchsetzten, nachdem sie lange Zeit zurückgelegen hatten, ließ die Fans nun erneut bangen. Ob die Mannschaft von Zürich auch gegen St. Gallen die Wende schaffen kann, blieb zunächst abzuwarten.
Die Anfangsphase deutete auf ein torreiches Spiel hin, doch die Effizienz fehlte bei den Hausherren. Die Defensivleistung der Zürcher war zwar verbesserungswürdig, doch die zahlreichen Chancenvergaben der St. Galler sorgten dafür, dass es bis zur Pause torlos blieb. Die Partie entwickelte sich zu einem Kampf zwischen Offensive und Defensive, wobei St. Gallen weiterhin das Zepter in der Hand hielt.
Die Zuschauer im St. Jakob-Park sahen eine spannende Partie mit vielen Torchancen, die letztlich in einem Unentschieden endete – ein Ergebnis, das für den FC Zürich aufgrund der Anfangsphase durchaus als Erfolg gewertet werden kann. Ob die Espen ihre Dominanz in der zweiten Hälfte ausnutzen können, wird die weitere Spielentwicklung zeigen.
