Spanien verabschiedet sich früh: nur ein duo übersteht die madrid-futures

Keine Chance für die Favoriten. Beim BPT Futures Madrid schlug der sechste Tag mit voller Wucht: Huerta/Gavira flogen gegen Landsleute Matos/Pérez raus – 16-21, 16-21, fertig. Kein dritter Satz, kein Aufbäumen, nur bittere Realität.

Matos und pérez beenden den traum von huerta-gavira

Die Zahlen lügen nicht. Die beiden Youngster brauchten 38 Minuten, um die Nummer eins des Turniers aus dem Rennen zu werfen. Huertas Aufschlag lief ins Netz, Gaviras Block fand kein Ziel – und die Tribüne verstummte. „Wir haben sie gelesen wie ein offenes Buch“, sagte Pérez nach dem Match, während Matos noch den Sand aus seinen Schuhen klopfte. Der Sieg war so klar, dass selbst die kanadischen Gegner in der nächsten Runde applaudierten.

Das Debakel setzte sich fort. Moreno/Sanfélix lagen gegen Rahvard/Kemp kurz vor dem Satzgewinn, verloren aber beide Durchgänge mit 20-22, 19-21. Spanien schaute auf ein einziges noch lebendes Duo: eben jene Matos/Pérez, die kurz zuvor noch Heldengesten gemacht hatten.

Spanische hoffnung stirbt im tie-break

Spanische hoffnung stirbt im tie-break

Im Viertelfinale gegen die lettische Kombi Tocs/Auzins begannen sie nervös, kassierten den ersten Durchgang 15-21, drehten aber auf und erzwangen den dritten Satz. Dort wehrten sie vier Matchbälle ab, scheiterten schließlich 14-16. Puerta de Hierro vernahm ein kollektives Aufstöhnen – dann Stille. Erstmals seit 2019 steht keine spanische Paarung unter den letzten Vier eines Futures-Turniers auf heimischem Sand.

Die Halbfinals starten am Sonntag um 11:30 Uhr. Tocs/Auzins treffen auf das deutsche Duo Tari/Niemeier, danach duellieren sich Sonneville/Groenewold mit Tiisaar/Korotkov. Das Endspiel ist für 18:30 Uhr angesetzt – ohne rote Fahne, ohne spanischen Akzent, aber mit der Gewissheit, dass sich Madrid nächstes Jahr revanchieren will.