Skyliners-manager gleim folgt herbert nach neuseeland

Ein überraschender Wechsel erschüttert die Basketball-Bundesliga: Sebastian Gleim, Sport-Geschäftsführer der Frankfurt Skyliners, wird künftig als Lead Assistant Coach bei den New Zealand Breakers arbeiten. Der 41-Jährige verlässt Frankfurt nur ein Jahr nach seinem Amtsantritt und unterstützt dort Nationaltrainer Gordon Herbert.

Ein schneller abschied aus frankfurt

Die Skyliners gaben den Wechsel am Dienstag bekannt. Gleim selbst äußerte sich überrascht über das Angebot: „Die Chance ist aus heiterem Himmel gekommen und zerreißt mich etwas.“ Er wird in Auckland arbeiten, einer der größten Städte Neuseelands. Die Breakers spielen in der National Basketball League (NBL), einer Liga, die Teams aus Australien und Neuseeland umfasst. Für die Skyliners war Gleim erst seit einem Jahr in seiner Funktion tätig, zuvor war er in verschiedenen Positionen im Verein aktiv.

Die Verpflichtung von Gleim ist ein schneller Coup für die Breakers, die bereits wenige Wochen zuvor Gordon Herbert als Cheftrainer präsentierten. Herbert, der die deutsche Nationalmannschaft 2023 sensationell zum Weltmeistertitel führte, musste seinen Posten in München erst kurz vor Jahresende verlassen, nachdem eine anhaltende Niederlagenserie dem Meister das Genick brach. Ein Déjà-vu für den Erfolgscoach, der nun in Neuseeland ein neues Kapitel aufschlägt – unterstützt von einem erfahrenen Bundesliga-Manager.

Die Neuseeland Breakers profitieren von der Expertise eines erfahrenen Bundesliga-Managers, während die Frankfurt Skyliners nun nach einer geeigneten Nachfolge suchen müssen. Die Liga verliert damit einen wichtigen Mann, der das deutsche Basketball-Geschäft seit Jahren mitgestaltet hat. Die NBL hingegen gewinnt einen strategischen Kopf, der Herbert bei der Umsetzung seiner Vorstellungen unterstützen wird.

Basketball-nachrichten aus der bundesliga

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Parallel zu diesem Wechsel gibt es auch Neuigkeiten aus Jena und Ludwigsburg. Der Basketball Club Jena hat Coach Esterkamp aus Bremerhaven verpflichtet, während Ludwigsburg Durán Ortega als Riipinen-Nachfolger präsentierte. Die NBA-Szene sorgte derweil für Aufsehen, als Trump Buhrufe bei einem NBA-Finalspiel in New York als Jubel interpretierte – eine bizarre Episode, die die Grenzen des Sports und der Politik verschwimmen lässt.

Die Zahl spricht für sich: Über 3 Millionen Sportfans nutzen bereits die App, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verpflichtung von Gleim und die weiteren Wechsel in der Bundesliga auf die kommende Saison auswirken werden. Ein Umbruch steht bevor, der das deutsche Basketball-Geschäft nachhaltig prägen könnte.