Serien a: ausländische spieler dominieren – warum der transfermarkt im inland stockt

Ein Blick auf die italienische Fußballlandschaft offenbart eine wachsende Dominanz ausländischer Spieler. Während die Bundesliga und die Ligue 1 noch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen heimischen und internationalen Talenten aufweisen, hat sich die Serie A in eine Art Fußball-Kosmopolitis verwandelt. Doch hinter dieser Entwicklung verbirgt sich ein komplexes Problem, das den italienischen Fußball langfristig gefährden könnte.

Die zahlen lügen nicht: ein trend zur auslandsdominanz

Die zahlen lügen nicht: ein trend zur auslandsdominanz

Die Entwicklung ist unübersehbar: Der Anteil ausländischer Spieler in der Serie A ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Von 55,2 % in der Saison 2017/18 sind es im prognostizierten Wert für die Saison 2025/26 bereits 69,1 %. Nur die Premier League (75,4 %) und die portugiesische Primeira Liga (73,8 %) weisen einen noch höheren Anteil ausländischer Kräfte auf. Im Vergleich zu anderen Top-Ligen ist die Serie A damit führend – und das ist nicht unbedingt positiv zu bewerten.

Besonders auffällig ist die hohe Ausländerquote in den Top-Vereinen. Inter Mailand, Atalanta Bergamo und Juventus Turin setzen in einem Ausmaß auf ausländische Spieler, das die durchschnittliche Quote der Serie C (12,3 %) bei weitem übersteigt. Selbst im Mailänder Derby ist der Anteil ausländischer Spieler immens.

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