Salihamidzic: bayern-comeback plötzlich wieder im gespräch!
München – Hasan Salihamidzic, einst eine feste Größe beim FC Bayern, scheint seine berufliche Zukunft neu auszurichten. Nach seiner überraschenden Entlassung vor drei Jahren hält sich der ehemalige Sportvorstand im „SPORT1 Doppelpass“ offen für eine Rückkehr ins Fußballgeschäft – ein Signal, das in der bayerischen Hauptstadt für Gesprächsstoff sorgt.

Die sehnsucht nach dem rasen ist ungebrochen
„Ich glaube, das Einzige, was ich kann, ist im Fußball zu arbeiten“, erklärte Salihamidzic unlängst. Die Worte des 49-Jährigen lassen keinen Zweifel daran, dass er dem Sport weiterhin seine ganze Energie widmen möchte. Golf und entspanntes Zuschauen scheinen keine Option für den ehemaligen Bayern-Spieler und -Funktionär zu sein. Nach seiner Freistellung im Mai 2023 folgte eine Phase der Orientierung, doch nun scheint er bereit zu sein, wieder aktiv zu werden.
Sein Vertrag beim Rekordmeister läuft in diesem Sommer aus, und die Möglichkeit, erneut im Profifußball Fuß zu fassen, scheint realistischer denn je. „Ich bin jetzt offen, wieder im Fußball zu arbeiten“, betonte Salihamidzic, der sich zuvor intensiv um die Karriere seines Sohnes Nick kümmerte, der in der Kings League erfolgreich war.
Doch die Trennung vom FC Bayern saß tief. „Es war eine Herzensangelegenheit, diesen Klub zu begleiten. Vielleicht hab ich ihm manchmal mehr gegeben, als ich hätte sollen“, reflektierte Salihamidzic ehrlich. Die emotionale Bindung war so stark, dass die Zeit nach seinem Aus zunächst von einer gewissen Verarbeitung geprägt war.
Lo que nadie cuenta es la escena que siguió: Salihamidzic schilderte ein Treffen mit Uli Hoeneß, bei dem Schafkopf gespielt wurde. „Er hat sich nach zwei Stunden auch bei mir entschuldigt. Ab dem Moment war das für mich erledigt, das ist jetzt eineinhalb Jahre her. Er ist mein Freund, ein super Typ.“ Diese Aussagen verdeutlichen das gute Verhältnis, das trotz der schwierigen Trennung weiterhin besteht.
„Brazzo“, wie er in seiner aktiven Zeit genannt wurde, bestritt über 300 Bundesliga-Spiele für den FC Bayern, den HSV und den VfL Wolfsburg. Seine Zeit als Sportdirektor und später als Sportvorstand war von Höhen und Tiefen geprägt, bevor der Aufsichtsrat unter Hoeneß im Jahr 2023 die Entscheidung zur Entlassung traf. Die Frage, ob er tatsächlich wieder in München landen wird, bleibt vorerst unbeantwortet, doch die Tür scheint zumindest einen Spaltbreit geöffnet.
Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, welche Schritte Salihamidzic nun unternehmen wird. Eines ist jedoch klar: Der Mann mit dem unverkennbaren Faible für den FC Bayern ist zurück im Geschäft – und das mit Ambitionen.
