Sabally-bruder stürmt zurück: lamin folgt superstar-schwestern in die bbl
Ein Sabally in der Basketball-Bundesliga – das war schon länger im Gespräch, aber jetzt ist es offiziell: Lamin Sabally wird Teil von Rasta Vechta. Der 23-jährige Power Forward, dessen Schwestern Satou und Nyara in der WNBA bereits für Furore sorgen, wechselt von der amerikanischen College-Liga NCAA an die Weser und unterstreicht damit den internationalen Anspruch des Vereins.

Die schatten großer schwestern: ein vorbild als antrieb
Die Erfolge seiner Schwestern, insbesondere von Satou Sabally, die an Position zwei beim WNBA-Draft 2020 ausgewählt wurde und seitdem dreimal ins All-Star-Team berufen wurde, sind für Lamin zweifellos ein starker Ansporn gewesen. „Natürlich hat es geholfen, solche Vorbilder in der eigenen Familie zu haben“, erklärte Sabally selbst. „Außerdem haben sie mich auf meinem Weg immer unterstützt, mir Ratschläge gegeben und ihre Erfahrungen mit mir geteilt. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Nyara, zwei Jahre jünger als Satou, krönte die Sabally-Familien-Erfolge 2024 mit dem Gewinn der WNBA-Meisterschaft mit den New York Liberty.
Doch Lamin Sabally ist mehr als nur der Bruder von zwei Basketball-Stars. Er bringt eine eigene Dynamik und Potenzial mit, das Headcoach Christian Held von Rasta Vechta bereits erkannte. „Er bringt viel Potenzial mit“, so Held, „Wir freuen uns, seine weitere Entwicklung gemeinsam angehen zu können und darauf, ihm dabei zu helfen, sich in der Liga zu etablieren.“ Der gebürtliche Berliner wird in Vechta einen Mehrjahresvertrag unterschreiben, was den langfristigen Plan des Vereins verdeutlicht, Sabally in seine Entwicklung zu unterstützen und ihn zu einem festen Bestandteil des Teams zu machen.
Die Verpflichtung von Lamin Sabally ist ein Coup für Rasta Vechta und ein Signal an die Liga: Der Verein setzt auf junge Talente mit internationaler Erfahrung und will sich im Kampf um die Playoff-Plätze behaupten. Ob Lamin Sabally die Leistungen seiner Schwestern im deutschen Basketball übertreffen kann, wird die kommende Saison zeigen – eines ist jedoch sicher: Mit ihm gewinnt Vechta einen Spieler mit großem Potenzial und einer beeindruckenden Familiengeschichte.
