Nmecha-comeback? kovac schürt hoffnung vor top-duell!

Borussia Dortmund bangt um seinen Schlüsselspieler Felix Nmecha, doch Trainer Niko Kovac weigert sich, die Hoffnung aufzugeben. Im Saisonendspurt, vor dem brisanten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, äußerte der Coach den dringenden Wunsch, den verletzten Nationalspieler noch einmal auf dem Platz zu sehen – eine Aussage, die mehr als nur eine Prognose sein soll.

Die rückkehr des raumschachers

Nmecha, der seit Ende März aufgrund einer Außenbandverletzung am Knie fehlt und deshalb seine Reise zur Nationalmannschaft absagen musste, ist für den BVB von unschätzbarem Wert. „Felix ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft“, betonte Kovac. „Er hat die Gabe, Räume zu erkennen und zu bespielen – das ist eine Qualität, die uns im Moment schmerzlich fehlt.“ Das Fehlen des Mittelfeldspielers war bereits im jüngsten Spiel gegen den VfB Stuttgart deutlich spürbar, wie der Trainer anmerkte: „Der BVB mit Felix ist anders als der BVB ohne Felix.“

Die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme Nmechas schwindet, wie Bundestrainer Julian Nagelsmann kürzlich bekräftigte. Doch Kovac hält daran fest, dass sein Mann noch einmal in dieser Saison für Furore sorgen kann. „Jeder einzelne Spieler gibt seine Note mit dazu“, so der Coach, der betonte, dass er im Abschlusstraining aufmerksam beobachten werde, wer sich empfehlen kann.

Pokal-pleite vergessen, liga im fokus

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Das Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Leverkusen ist für Kovac längst abgehakt. „Das Spiel ist vorbei, wir schauen nach vorne“, erklärte er. Auch wenn der BVB das Spiel zwar „gut“ bestritten habe, sei das Ergebnis unglücklich gewesen. Nun gilt es, sich auf das Ligaspiel zu konzentrieren. Dortmund liegt zwar neun Punkte hinter Bayern München, doch der Abstand zu RB Leipzig beträgt lediglich elf Punkte – ein Zeichen, dass die Meisterschaft noch nicht unerreichbar ist.

Kovac kündigte an, dass er angesichts der noch offenen Tabellensituation nicht großartig rotieren werde. „Die Leistung zählt“, so der Trainer. Die Partie gegen Leverkusen verspricht ein enges Duell zu werden, das Kovac als „50:50-Spiel“ einschätzt – ein Kampf, in dem jeder Spieler die Chance hat, sich zu beweisen. Der BVB muss nun beweisen, dass er auch ohne Nmecha zu Höchstleistungen fähig ist, während der Raumschaffer alles daran setzen wird, seinen Platz zurückerobern und doch noch einen Beitrag zum Erfolg des Teams zu leisten.