Neapel auf alarm: rabiot-poker zieht sich immer weiter hin!
Der SSC Neapel bangt um die Verpflichtung von Adrien Rabiot. Während die Serie A-Saison bereits in vollem Gange ist, zögert der AC Mailand immer noch mit der Suche nach einem neuen Trainer – und damit auch mit einer Entscheidung über die Zukunft des französischen Mittelfeldspielers. Die Lage droht, aus dem Ruder zu laufen, und die Neapolitaner müssen sich sputen, wenn sie ihre Champions-League-Ambitionen überhaupt realisieren wollen.

Modric, leao und jetzt auch rabiot: milans abgangsflut
Die Gerüchte um Luka Modrics Abschied nach der WM waren schon brisant genug, doch nun scheint auch Rafael Leao eine Veränderung zu suchen. Und wie die Wettquoten (1,75 bei Betflag, Goldbet, Planetwin365 und Better Lottomatica) eindeutig zeigen, rückt auch Adrien Rabiot immer näher an einen Wechsel nach Neapel heran. Die Azzurri bieten ihm die Chance, in der Königsklasse zu spielen – ein Argument, das bei dem talentierten Franzosen offenbar Gewicht hat.
Doch der Weg zur Verpflichtung ist alles andere als einfach. Neapel muss zunächst die Abgänge von Anguissa und De Bruyne kompensieren. Nur wenn mindestens einer von beiden den Verein verlässt, können die Süditaliener überhaupt ernsthaft in die Verhandlungen mit dem AC Mailand einsteigen. Die Summe, die Milan für Rabiot fordern wird, dürfte sich im Bereich von 15 bis 18 Millionen Euro bewegen – eine beträchtliche Investition, die sich für Neapel nur durch einen entsprechenden Verkauf realisieren lässt.
Die Trainerfrage im Fokus: Eine Entscheidung über Rabiot hängt maßgeblich von der Trainerfrage beim AC Mailand ab. Aktuell scheint Gerardo Glasner die Nase vorn zu haben, doch auch Pellegrino Matarazzo wird als möglicher Nachfolger von Max Allegri gehandelt. Die Verpflichtung eines neuen Trainers wird die gesamte Transferstrategie des Mailänder Klubs beeinflussen und somit auch die Zukunft von Rabiot maßgeblich bestimmen.
Die Verbindung zu Max Allegri spielt ebenfalls eine Rolle. Der ehemalige Mailänder Coach soll Rabiot persönlich beim neuen SSC Neapel-Sportdirektor Giovanni Manna empfohlen haben – ein starkes Signal, das die Chancen auf einen Wechsel deutlich erhöht. Aber auch die Angebote aus Saudi-Arabien, die Rabiot bereits vorliegen, dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Das Geld dort lockt, doch der Franzose scheint vorerst eine Entscheidung in Europa zu bevorzugen.
Die Wettquoten für einen Verbleib Rabiots in Mailand stehen zwar immer noch bei 2,00, doch die Tendenz ist eindeutig: Neapel hat die besseren Karten im Rennen um den französischen Mittelfeldstar. Ob es am Ende auch für die Azzurri klappt, wird sich zeigen. Aber eines ist klar: Der Transfer-Poker um Adrien Rabiot wird die Fußballwelt noch einige Zeit beschäftigen.
