Nasri unter verdacht: steuerhinterziehung droht dem ex-city-star!
Paris – Samir Nasri, der ehemalige Spielmacher von Manchester City, gerät in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Die französischen Steuerbehörden haben Ermittlungen eingeleitet, die dem Franzosen eine Strafe von fünf Millionen Euro einbringen könnten. Ein luxuriöser Lebensstil, gepflegt auch während seiner vermeintlichen Abwesenheit vom französischen Fiskus, könnte Nasri nun teuer zu stehen kommen.

Ein jahr voller gourmet-lieferungen
Während sein offizieller Wohnsitz in Dubai notiert ist, scheint Nasri in Paris eine Vorliebe für kulinarische Genüsse gehabt zu haben. Ganze 212 Essensbestellungen wurden im Laufe eines Jahres an eine Adresse in der französischen Hauptstadt geliefert – ein Fakt, der die Aufmerksamkeit der Finanzbehörden auf sich zog. Diese ungewöhnliche Häufung von Lieferungen, kombiniert mit weiteren Ausgaben wie Online-Einkäufen, Flugtickets und Auftritten in Fernsehsendungen, deutet darauf hin, dass Nasri möglicherweise einen Großteil des Jahres in Frankreich verbrachte, ohne seine steuerlichen Verpflichtungen als Expatriate zu erfüllen.
Die Summe von fünf Millionen Euro ist ein erheblicher Betrag, der Nasri droht, wenn die Behörden die Vorwürfe der Steuerhinterziehung bestätigen. Sollten weitere Unregelmäßigkeiten ans Licht kommen, könnte der Staat sogar dessen Bankkonto einfrieren lassen. Nasri selbst weist jegliche Schuld von sich, beteuert aber, mit den Ermittlungen zu kooperieren. Die Situation zeigt, dass selbst gestandene Fußballstars nicht vor den wachsamen Augen des französischen Finanzamtes sicher sind.
Der 39-Jährige, der im Juni seinen Geburtstag feiert, blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Von seinen Anfängen bei Olympique Marseille über Arsenal und Manchester City bis hin zu Stationen in Sevilla, Antalya, West Ham und Anderlecht – Nasri hat in verschiedenen Ligen sein Können bewiesen. Seine erfolgreichsten Jahre erlebte er unter den Trainern Mancini und Pellegrini bei Manchester City, wo er zwei Meistertitel gewann. Nach seinem Rücktritt im Jahr 2021 arbeitet er nun als TV-Kommentator für Canal+.
Die Gazzetta dello Sport hat diese Enthüllungen anlässlich ihres 130-jährigen Jubiläums veröffentlicht, was die Bedeutung des Falls unterstreicht. Die Geschichte von Samir Nasri dient als Mahnung, dass auch im glamourösen Fußballleben finanzielle Disziplin und die Einhaltung steuerlicher Vorschriften unerlässlich sind.
