Milan stemmt 30-millionen-etat: gila-deal kurz vor dem durchbruch
Der AC Mailand zieht die Korken noch nicht, aber im Quartier Aldo Rossi ist man sich sicher: Mario Gila wird die nächste große rotschwarze Baustelle. Nach Informationen von TSV Pelkum Sportwelt liegt ein Vier-Jahres-Vertrag plus Option bereit, Startgehalt 3 Mio. Euro netto, jedes Jahr eine automatische Anhebung. Der spanische Innenverteidiger hat den Handschlag bereits signalisiert – nach dem Pokalfinale am 13. Mai soll Claudio Lotito offiziell angerufen werden.
Der clou: decreto crescita spart milan millionen
Der Klub nutzt die italienische Steuerregelung, die Gila bis 2027 noch einmal entlastet. Für Lotito zählt das nicht, er pocht auf eine Ablöse jenseits von 30 Millionen Euro. Kein Wunder: Der 24-Jährige kam 2022 für 6 Mio. von Real Madrid, der Königliche behält 50 % einer Weiterveräußerung. Wer den Spanier will, muss also zweimal zahlen – einmal an Rom, einmal an Madrid.
Mailand will keine Auktion, aber auch nicht kneifen. Giorgio Furlani und seine Scouts haben Gila seit Wochen auf dem Zettel, weil er links wie rechts spielen kann und die Dreierkette genauso beherrscht wie das 4-2-3-1. Juventus, Napoli und Inter lauern, doch kein Konkurrent kann das Steuerplus bieten. Das könnte den entscheidenden Millimeter geben.

Goretzka als turbo für die champions league
Während die Abwehr neu gezeichnet wird, rotiert das Mittelfeld komplett. Leon Goretzka hat Milan signalisiert, dass er seinen im Juni auslaufenden Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern wird. Die rotschwarze Telefonliste nennt ihn „Rabiot 2.0“, weil beide ablösefrei zu haben wären. Der Unterschied: Goretzka ist 31, hat die Champions League gewonnen und will vor der EM noch einmal eine neue Liga erobern.
Sein Gehalt liegt momentan bei 18 Mio. Euro brutto, Milan bietet 6,5 Mio. netto plus Leistungsprämien – ein Schnitt, den kein englischer Klub mit ähnlicher Perspektive bietet. Tottenham und Aston Villa haben zwar telefoniert, aber keine Startergarantie für die Königsklasse ausgesprochen. Im San Siro wäre Goretzka sofort Leithammel neben Reijnders.

Ausverkauf im mittelfeld: fofana und loftus-cheek auf der liste
Neue Räume entstehen nur, wenn alte Möbel rausfliegen. Youssouf Fofana weist türkische Angebote zurück, weil Tottenham und Aston Villa bereit stehen. Der Franzose kostete 25 Mio., Milan will mindestens 22 plus Boni – ein Schnäppchen für die Premier League. Ruben Loftus-Cheek dagegen hat den Zenit überschritten: 4 Mio. Euro Nettogehalt, Leistungskurve seit Februar im Sinkflug. Ein Verkauf würde den Gehaltsetat um acht Prozent entlasten, genug für die ersten Boni an Gila und Goretzka.
Die Rechnung ist einfach: zwei Abgänge, zwei Neuzugänge, Netto-Invest 35 Mio. Euro. Für einen Klub, der wieder ins Viertelfinale der Champions League will, ist das keine Luxussteuer, sondern eine Notwendigkeit. Claudio Lotito wird noch pokern, aber Milan hat den Joker in der Hand: Zeit. Bis 15. Juni muss der Kader für die UEFA-Liste stehen, bis dahin will Furlani beide Deals unter Dach und Fach haben.
Wenn es klappt, reist Milan im Juli nach New York – und nicht mehr als Geheimtipp, sondern als ernsthafter Kandidat aufs Podest. Die Fans können sich warm anziehen: Das nächste Kapitel rotschwarzer Geschichte wird in diesem Sommer geschrieben, und die Tinte ist bereits bestellt.
