Kabak verlängert bei hoffenheim – ausstiegsklausel garantiert flexibilität

Ein Signal an die Liga: Ozan Kabak wird auch in Zukunft das Trikot der TSG Hoffenheim tragen. Der Innenverteidiger hat seinen auslaufenden Vertrag bis 2030 verlängert, womit die Hoffenheimer Abwehrreihe eine zentrale Säule gewinnt. Die offizielle Bestätigung erfolgte am Dienstag, nachdem der kicker bereits exklusiv über die Einigung berichtet hatte.

Schicker sieht in kabak eine unverzichtbare stütze

Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker zeigte sich außerordentlich erfreut über die Entscheidung des Spielers. "Es freut mich ungemein, dass sich Ozan trotz zahlreicher anderer Angebote bewusst für unseren Weg entschieden hat. Das ist ein starkes Signal." Er lobte Kabaks beeindruckenden Kampfgeist und seine Rückkehr nach einer schweren Verletzung, die ihn fast eineinhalb Jahre außer Gefecht gesetzt hatte. Seine Zweikampfstärke, die Torgefahr und seine Mentalität machten ihn zu einem wichtigen Faktor für die TSG.

Kabak selbst äußerte sich dankbar für das Vertrauen, das ihm trotz seiner Zwangspause entgegengebracht wurde. "Ich fühle mich in Hoffenheim sehr wohl und sehe die sportliche Perspektive, gemeinsam weiter zu wachsen. Die TSG hat mir großes Vertrauen geschenkt und mich immer unterstützt." Er freue sich darauf, Teil der Entwicklung des Klubs zu sein und die ambitionierten Ziele gemeinsam zu erreichen.

Ausstiegsklausel als sicherheitsventil

Ausstiegsklausel als sicherheitsventil

Ein interessanter Aspekt der Vertragsverlängerung ist die vereinbarte Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro. Diese soll indes erst ab Sommer 2027 wirksam werden, was der TSG Planungssicherheit für die kommende Spielzeit gibt. Gerüchte über ein mögliches Interesse von Topklubs, insbesondere im Hinblick auf eine erfolgreiche WM mit der türkischen Nationalmannschaft, kursieren bereits, doch Hoffenheim hat sich für den Moment gegen einen vorzeitigen Abgang gewehrt.

Kabak kehrte im Sommer 2024 nach einer Kreuzbandriss-Operation ins Nationalteam zurück und qualifizierte sich mit der Türkei für die Endrunde, wo er gegen Australien, Paraguay und die USA antreten wird. Seine Präsenz in gegnerischen Strafräumen ist bemerkenswert, und die TSG kann vorerst mit diesem wertvollen Spieler planen. Es bleibt abzuwarten, ob die Klausel in der Zukunft aktiviert wird – aktuell ist Kabak fest in der Kraichgau-Defensive verankert.