Juventus verstärkt immobilienportfolio: deutsche bank sichert finanzierung

Turin bebt! Die Juventus Turin hat einen strategischen Schachzug vollzogen und das J Hotel offiziell in ihr Immobilienportfolio integriert. Ein Deal, der die finanzielle Stabilität des Vereins unterstreicht und gleichzeitig neue Einnahmequellen erschließt.

Der deal im detail: 23 millionen euro und ein starker partner

Der deal im detail: 23 millionen euro und ein starker partner

Die Übernahme des J Hotels, ein Vorhaben, das bereits im März angekündigt wurde, ist nun abgeschlossen. Für 23 Millionen Euro wurde die Beteiligung von Ream Sgr, der Verwaltungsgesellschaft des J Village Fonds, erworben. Ein beachtlicher Betrag, der jedoch dank einer neuen, langfristigen Kreditlinie der Deutschen Bank in Höhe von rund 75% der Summe finanziert wurde. Die Juventus konnte dabei von attraktiven Konditionen profitieren – ein klares Zeichen für das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität des Vereins.

Das Ergebnis für die Bianconeri ist sogar noch günstiger: Da der Verein bereits 41% am J Village Fonds hält, beläuft sich der tatsächliche Aufwand auf lediglich 14 Millionen Euro. Und es wird noch besser: Bis zum Sommer wird ein Dividende von 9 Millionen Euro an die Juventus ausgeschüttet, was den Deal noch attraktiver macht.

Ein umfassendes Immobilienimperium

Mit dem Erwerb des J Hotels baut die Juventus ihr bereits beeindruckendes Immobilienportfolio weiter aus. Neben dem Stadion mit Museum und Megastore, der Vereinszentrale, dem Trainingszentrum, dem Creator Lab und dem Hotel in der Continussa-Fläche, gehört nun auch das J Hotel zum eigenen Inventar. Der Wert dieser Immobilien beläuft sich derzeit auf 220 Millionen Euro, zuzüglich der 23 Millionen für das Hotel, was einen Marktwert von mehr als dem Doppelten ergibt. Kaum ein europäischer Top-Club kann auf eine vergleichbare Vermögensbasis verweisen.

Das J Hotel, das einen Flügel der ersten Mannschaft zur Verfügung stellt, erwirtschaftet bereits beeindruckende Umsätze. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden fast 8 Millionen Euro erzielt, mit über 200.000 Übernachtungen und Gästen aus 130 Ländern. Der Umsatz im Restaurant belief sich auf 600.000 Personen. Ein wahrer Hotspot für Manager, Fans und Touristen.

Experten schätzen, dass der tatsächliche Marktwert des Hotels noch höher liegt als die gezahlten 23 Millionen Euro. Die Juventus hat daher ein Schnäppchen gemacht, das in den kommenden Jahren erhebliche Erträge generieren dürfte.

Die Akquisition des J Hotels wirkt sich positiv auf die Finanzen des Vereins aus, da die bisherigen Mietkosten entfallen und Synergieeffekte im Bereich der Hotellerie entstehen. Und das Beste: Der Deal beeinträchtigt weder die Einhaltung der UEFA- und FIGC-Parameter noch die anderen Investitionspläne der Juventus, die sich primär auf den sportlichen Wiederaufstieg konzentrieren.

Die Juventus hat mit diesem Schritt nicht nur ihr Immobilienportfolio gestärkt, sondern auch die Weichen für eine nachhaltige Wertschöpfung gestellt. Ein Zeichen dafür, dass die Bianconeri auch abseits des grünen Rasens zu den führenden europäischen Klubs gehören.