Juventus jagt martinez: millionentransfer für den „dibu“?
Turin bebt! Die Juventus Turin hat ihre Augen auf Emiliano „Dibu“ Martinez geworfen, den argentinischen Weltmeister. Doch der Transfer des Torwarts vom Aston Villa wird zum echten Nervenkrimi – und droht, die Finanzen des italienischen Rekordmeisters gehörig zu strapazieren.

Spalletti fordert verstärkung im kasten
Nach dem Abgang von Michele Di Gregorio sucht Luciano Spalletti, der neue Trainer der Juventus, dringend einen erfahrenen und zuverlässigen Torwart. Martinez gilt als die perfekte Lösung – ein Mann mit Format, der bereits bei der Weltmeisterschaft in Katar sein Können unter Beweis gestellt hat. Aber die Konkurrenz ist groß, und die Summe, die für den Argentinier aufgerufen wird, lässt die Verantwortlichen in Turin ins Schwitzen geraten.
Die Verhandlungen gestalten sich kompliziert. Aston Villa zögert, Martinez abzugeben, und fordert eine Ablösesumme in die Region der 10 bis 15 Millionen Euro. Hinzu kommen das hohe Gehalt des Spielers, der in Birmingham fast 7 Millionen Euro pro Saison verdient, sowie die Beraterprovisionen. Die Juventus hat bereits ein dreijähriges Angebot mit leicht reduzierter Bezahlung vorgelegt, doch Martinez muss noch überzeugt werden, seine aktuellen Konditionen zugunsten eines Engagements in Turin zu opfern. Ein Zustandekommen der Verhandlungen hängt maßgeblich davon ab, ob sich Martinez auf eine Gehaltsabstufung einlässt und Aston Villa bereit ist, den Deal zu akzeptieren.
Die Vergangenheit wirft Schatten: Die Erinnerung an den gescheiterten Transfer von Alisson, der einst kurz vor einem Wechsel in die Bianconeri stand und dann doch zum Liverpool FC gerissen wurde, sitzt tief. Die Verantwortlichen wollen den Fehler nicht wiederholen und suchen nach einem Torwart, der nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch die nötige Persönlichkeit besitzt, um das Tor der Juventus zu stabilisieren.
Neben Martinez hält die Juventus auch andere Optionen im Auge. Guglielmo Vicario vom Tottenham Hotspur zählt zu den Alternativen, ebenso wie Jan Oblak von Atlético Madrid und Lucas Chevalier vom Paris Saint-Germain. Selbst David De Gea, der aktuell bei der Fiorentina spielt, steht auf der Liste der möglichen Kandidaten. Doch im Moment scheint Martinez die erste Wahl zu sein – vorausgesetzt, die finanziellen Hürden werden überwunden.
Auch in der Offensive tut sich die Juventus schwer. Der Transfer von Alexander Sorloth vom RB Atlético ist bereits in trockenen Tüchern, doch die Einigung mit den Spaniern bezüglich der Ablösesumme verzögert sich. Zudem wird Gabriel Jesus vom Arsenal FC gehandelt, während Kenan Yildiz bei der Juventus nicht zum Verkauf steht. Randal Kolo Muani vom Paris Saint-Germain gilt als Favorit für die zweite Position im Sturm, doch auch hier müssen noch einige Gespräche geführt werden.
Die Zeichen stehen auf Bewegung im Jenseits der Turiner. Ob die Verpflichtung von Martinez gelingt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Der Transfer droht, die Transferperiode der Juventus zu dominieren – und könnte die Weichen für eine erfolgreiche Saison stellen.
