Jake paul überrumpelt olympiasiegerin jutta leerdam mit 500.000-euro-g-klasse
Kein Blatt vor den Mund genommen, keine Sekunde gezögert: Jake Paul schleudert seiner Jutta eine Mercedes G-Klasse in Bronze vor die Füße – und die Speedskating-Welt hält den Atem an.
Die szene, die tiktok sprengt
Paul führt die 25-jährige Niederländerin mit verbundenen Augen über das Kopfsteinpflaster ihrer Mailänder Villa. 2,5 Millionen Follower sehen live, wie er die Hand wegzieht – und Leerdam vor lauter Schreck einen kleinen Hopser macht, als wäre die Eisbahn unter ihren Schuzen wieder da. Der Geländewagen, mattverbranntes Gold, steht da wie ein Panzer in Seide. 585 PS, 230.000 Kilometer Stadionrunden in Carbon gegossen, sagen die Jungs vom Mercedes-Forum. Preisetikett: 495.000 Euro – inklusive Folierung im Olympic-Bronze-Look, eine Spur zu viel Ironie für manchen Kommentar.
Die Rechnung hinter dem Geschenk ist schnell klar: 1000-Meter-Gold plus 500-Meter-Silber in Cortina ergeben genug Headlines, um Pauls YouTube-Kanal zwei Wochen lang zu füttern. „Only the best for my queen“, schreibt er – und meint damit auch die CPM-Raten, die sich verdoppeln, wenn eine Olympiasiegerin Tränen vergießt. Die Klicks sprudeln: 14 Millionen Views in zwölf Stunden, dazu 8.000 Kommentare, halbe Neider, halbe Hochzeitsgäste.

Luxusvorwürfe und die antwort auf dem eis
Kritik kommt vor allem aus den Niederlanden. Dort wettern Traditionalisten, Leerdam trainiere zu oft vor der Kamera und zu selten vor der Kurve. „Promi statt Power“, lautet der Vorwurf – bis sie in den Finals die Außenbahn kratzt und die Zeiten der Gegnerinnen zerreißt wie Startnummern. 1:13,28 Minuten über 1000 Meter, das ist keine Glamour-Show, sondern reine Chemie aus Milchsäure und Selbstvertrauen. Die Medaillen sprechen lauter als jedes Instagram-Story-Quiz.
Leerdam selbst wischt ab: „Das Auto ist verdammt sexy, aber glücklich macht es nur, wenn Jake und meine Familie neben mir stehen.“ Ein Satz, der perfekt ins Konzept passt – und trotzdem die Sponsorenlogos nicht verdeckt. Denn die stecken bereits in der nächsten Kampagne: Die G-Klasse wird zum Hochzeitsauto umfunktioniert. Termin: Sommer 2025, irgendwo zwischen Amsterdam und Los Angeles. Einziges Problem: 3,5 Tonnen SUV auf holprischem Holland-Dyck – da wird selbst der Chauffärse aus St. Troffen nervös.
Doch bevor die Glocken läuten, steht schon der nächste Fight an. Leerdam will die 1500-Meter-Weltmarke von Irene Schouten angreifen – 1:50,70 Minuten, ein Tempo, das selbst Pauls Editoren schwindelig macht. Die Athletin lacht: „Wenn ich die unterbiete, kauft Jake vielleicht einen Tankschiff.“ Keine Drohung, keine Frage – nur eine Feststellung. Und weil Sportwahnsinn und Social-Media-Exzess ohnehin dieselbe Münze sind, dreht sich auch die nächste Story um Geld, Glück und Geschwindigkeit. Die Eismaschine läuft, der Benz rollt – und die Zeit stoppt niemand mehr.
