Fc lausanne-sport: zeidler muss gehen – trainerentlassung nach schwacher rückrunde!

Schock in der Romandie: Der FC Lausanne-Sport hat Peter Zeidler entlassen. Nach einer enttäuschenden Rückrunde zieht der Verein die Reißleine und beendet damit das Engagement des Deutschen nach weniger als einem Jahr. Die Entscheidung ist gefallen, die Zeichen standen lange auf Sturm.

Ein kurzes und turbulentes kapitel

Ein kurzes und turbulentes kapitel

Zeidler übernahm im Sommer letzten Jahres das Ruder beim FCS, beerbte Ludovic Magnin, der sich dem FC Basel angeschlossen hatte. Er kam mit dem Ruf eines erfahrenen Trainers, der bereits in St. Gallen erfolgreich war. Doch in der Liga gelang es ihm nie, die Mannschaft wirklich zu stabilisieren. Aktuell rangiert Lausanne auf dem neunten Platz – weit entfernt von den europäischen Plätzen und zwar auch ohne akute Abstiegsgefahr, denn die Grasshoppers liegen zwölf Punkte zurück.

Der Einzug in die Conference League war zweifellos der größte Erfolg unter Zeidler. Der Sieg gegen den türkischen Traditionsverein Besiktas Istanbul war ein Highlight und sorgte für Euphorie. Doch in der Zwischenrunde scheiterte der FCS an Sigma Olmütz. Die tschechische Mannschaft war schlichtweg zu stark. Ein bitteres Ende für einen Wettbewerb, in dem man so hoffnungsvoll gestartet war.

Die Entscheidung der Vereinsführung ist nachvollziehbar, auch wenn sie etwas abrupt wirkt. Die Ergebnisse sprachen für sich und ein Umbruch war unausweichlich. Nun beginnt für Lausanne die Suche nach einem neuen Trainer, der das Team wieder in die Spur bringen kann. Die Frage ist: Wer soll diese Aufgabe übernehmen und die Mannschaft zu neuen Höhen führen?

Währenddessen scheint Thun, der Tabellenführer, seinen Aufstiegskurs fortzusetzen, was die Situation im Tabellenkeller weiter verkompliziert.