Como und Roma wollen in der Champions League Fuß fassen – Fabregas und Gasperini setzen auf Stabilität

Mailand – Die neue Saison der Serie A verspricht spannende Veränderungen. Nach dem Triumph von Inter und dem starken Napoli haben sich Como und Roma überraschend für die ChampionsLeague qualifiziert, während Juventus und Milan in der Europa League antreten müssen – ein Novum für beide Mailänder Vereine.

Die neue Elite der Serie A

Die neue Elite der Serie A

Die Qualifikation für die Champions League ist für Como eine Premiere, während die Roma nach sieben Jahren wieder in dem prestigeträchtigen Wettbewerb vertreten ist. Nun gilt es, diese Chance zu nutzen und sich in der europäischen Spitze zu behaupten.

Trainer Gian Piero Gasperini und Spielmacher Cesc Fabregas haben sich zum Ziel gesetzt, die Positionen ihrer Teams in der Liga zu stabilisieren. Dabei wollen sie an den Leistungen anknüpfen, die ihnen bereits im Vorjahr ermöglichten, an die Spitze der Tabelle zu gelangen – und vielleicht sogar den Scudetto anzupeilen.

„Osare non costa, organizzarsi per farlo invece sì“, wie der italienische Journalist Pierfrancesco Archetti feststellt: Es kostet nichts, zu träumen, aber es erfordert Organisation, um diese Träume zu verwirklichen. Como und Roma scheinen sich dieser Herausforderung bewusst zu sein und investieren in den Kader, um ihre Ambitionen zu untermauern.

Die beiden Vereine genießen derzeit keinen „Sommer auf Guthaben aus der Vergangenheit“. Vielmehr wollen sie die Champions League nicht als Endziel, sondern als Ausgangspunkt für weitere Erfolge nutzen. Die unterschiedlichen, aber produktiven Ansätze der beiden Trainer, kombiniert mit den Neuzugängen im Sommer, könnten den etablierten Topteams zusätzlich gefährlich werden.