Bayern-bosse bremsen gordon-deal: kompany am seil?

München fiebert dem Sommer und damit möglichen Verstärkungen für die Bayern-Elf entgegen. Doch ein Wechsel, der viele Fußballfans beschäftigt, könnte schon jetzt ins Wasser fallen: Anthony Gordon von Newcastle United steht auf der Wunschliste des FC Bayern, doch die Verpflichtung gestaltet sich überraschend schwierig – und das hat weniger mit dem Spieler selbst zu tun.

Die überraschend hohe ablöseforderung newcastles

Die überraschend hohe ablöseforderung newcastles

Gerüchte aus England, übermittelt durch die renommierte Times, sorgten für gemischte Gefühle an der Säbener Straße. Einerseits signalisierte Newcastle Bereitschaft, Gordon im Sommer abzugeben – eine gute Nachricht für die Münchner, die das Interesse an dem 25-jährigen Linksaußen längst nicht verhehlen. Andererseits: Die Engländer haben ein Preisschild von satten 86 Millionen Euro aufgetischt. Eine Summe, die selbst für den FC Bayern eine Hausnummer ist.

Obwohl aktuell noch keine direkten Verhandlungen laufen und der Preis vermutlich lediglich die Maximalvorstellung des Premier-League-Klubs darstellt, so deutet ein Bericht von SPORT1 an, dass der FC Bayern im Sommer ohnehin einen eher ruhigen Transfermarkt erleben wird. Es sind punktuelle Verstärkungen geplant, keine großen Transfers auf Rekordbasis.

80 Millionen? Dafür winkt Apfelkuchen

Die Diskrepanz zwischen Bayerns Vorstellungen und Newcastles Forderungen ist enorm. An der Säbener Straße rechnet man eher mit einer Investition in Höhe von 50 Millionen Euro. Die finanzielle Lücke ist also beträchtlich, und das Problem liegt nicht allein bei Newcastle.

Die größte Hürde beim Werben um Gordon liegt aktuell im Aufsichtsrat des FC Bayern. Dort ist man offenbar noch nicht bereit, eine Summe in dieser Größenordnung zu stemmen. Selbst ein „Go“ von Trainer Vincent Kompany, der Gordon laut Sky Medienberichten unbedingt nach München lotsen möchte, scheint die Entscheidungsträger nicht zu überzeugen.

Lo que nadie cuenta es, dass Kompany, wie schon im Sommer 2025 bei der Verpflichtung von Xavi Simons, erneut vor einem ähnlichen Problem steht. Klub-Patron Uli Hoeneß hatte damals einen Strich durch die Rechnung gezogen, und Kompany musste sich mit einem Trostpflaster in Form von Apfelkuchen zufriedengeben – ein Vorgang, den beide mittlerweile bestätigen. Kompany muss also erneut Überzeugungsarbeit leisten, doch es ist durchaus möglich, dass er auch diesmal am Widerstand des Aufsichtsrats scheitert. Der Trainer genießt zwar Gehör, doch das letzte Wort haben Hoeneß & Co.

Die Karten könnten sich allerdings ändern, sollte der FC Bayern in der Champions League für Furore sorgen. Ein Erfolg in diesem Wettbewerb würde die Kasse ordentlich füllen und den Spielraum für ambitionierte Transfers erhöhen. Bis dahin bleibt die Verpflichtung von Anthony Gordon ein offenes Buch, das von der Gunst des Erfolgs und der Überzeugungskraft von Vincent Kompany abhängt.