AS Rom einigt sich mit Atlético Madrid: Molina-Transfer steht kurz bevor, Nusa wird neues Topziel

Die AS Rom hat sich mit Atlético Madrid auf den Transfer von Nahuel Molina geeinigt. Der argentinische Rechtsverteidiger steht vor einem Wechsel in die italienische Hauptstadt.

Molina-Deal kurz vor Abschluss

Sportdirektor D'Amico hat nach dem Scheitern bei Divario Read von Feyenoord schnell auf Molina umgeschwenkt. Die Verhandlungen mit Atlético verliefen zügig. Der spanische Verein bestand auf eine feste Transfersumme statt einer Leihe mit Kaufoption. Rom zahlte 17 Millionen Euro – 13 Millionen Euro Basisbetrag plus vier Millionen Euro Boni.

Atlético gab am Morgen grünes Licht für den Verkauf des Weltmeisters, der bereits zwei Jahre bei Udinese in Italien spielte. Fehlendes Puzzleteil: die Zustimmung des Spielers. Die Giallorossi bieten ihm 2,8 Millionen Euro pro Saison – ähnlich wie in Madrid, jedoch mit deutlich längerer Laufzeit als sein aktueller Vertrag bis 2027 (bzw. 2028 mit Verlängerungsoption).

Bei Rom würde Molina auf seine argentinischen Nationalmannschaftskollegen Paulo Dybala, Matías Soulè und Luciano Castro treffen. Er soll die Lücke nach Celiks Abgang schließen und Gasperinis neuer Rechtsverteidiger werden.

Nusa wird Priorität Nummer eins

Nusa wird Priorität Nummer eins

Durch die Einsparung von rund zehn bis elf Millionen Euro gegenüber dem Read-Deal will Rom nun einen Linksaußen verpflichten. Nach dem Molina-Coup folgt der nächste Angriff: Antonio Nusa von RB Leipzig. Das Angebot soll erhöht werden, um sich den deutschen 60-Millionen-Forderungen anzunähern.

Der Norweger ist Gasperinis Wunschspieler Nummer eins. Die Anwesenheit von Ryan Friedkin und dem neuen CEO Galantic in Wales lässt auf Fortschritte hoffen.

Sollte der Nusa-Transfer scheitern, wendet sich Rom umgehend Malick Fofana von Olympique Lyon zu. Für den Ivorer wären 40 bis 45 Millionen Euro fällig – medizinische Bedenken wegen seiner Knöchelverletzung wurden ausgeräumt.