Allegri-poker um millionen: milan bangt um napoli-transfer!
Mailand brodelt! Während die Fußballwelt sich bereits auf neue Trainer und ambitionierte Ziele für die kommende Saison einstimmt, hängt der Wechsel von Massimiliano Allegri zum SSC Neapel an einem seidenen Faden. Ein juristisches Tauziehen zwischen dem AC Milan und dem ehemaligen Coach verzögert den Transfer – und könnte den Neapolitanern die Planungen unnötig erschweren.
Die abrechnung läuft: warum milan hart bleibt
Die Situation ist delikat: Milan hat Allegri bereits am 25. Mai offiziell entlassen, die offizielle Abfindung erfolgte erst drei Tage später per Einschreiben. Nun stellt sich heraus, dass im Vertrag eine Klausel existiert, die dem AC Milan erlaubt, einen Teil seines Gehalts von Allegri zurückzufordern, sollte dieser zu einem anderen Verein wechseln. Eine Summe, die für Milan verlockend ist, während Allegri natürlich auf eine möglichst hohe Ablösesumme hofft.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Allegri würde in Neapel netto 4,5 Millionen Euro pro Saison plus Boni verdienen, während er in Mailand einen Gehalt von 5 Millionen netto (und bei Champions-League-Teilnahme 6 Millionen) erhielt. Das bedeutet, dass Milan durch eine Einigung auf einen Transfer nur 500.000 Euro zusätzlich einnehmen könnte. Doch offenbar ist der Verein um Adriano Galliani nicht bereit, diesen Betrag zu zahlen – und das ist der Kern des Problems.
Was niemand offen erwähnt: Allegri kalkuliert offenbar mit einer „Abfindung“ von anderer Größenordnung, um den finanziellen Nachteil des Wechsels auszugleichen. Cardinale, der neue Besitzer des AC Milan, scheint jedoch unnachgiebig und will keinen Cent mehr in den Deal investieren. Ein Patt, der beiden Seiten die Nerven raubt.

Das risiko einer zwangspause: die uhr tickt für allegri
Sollte keine Einigung erzielt werden, müsste Milan Allegri für das letzte Vertragsjahr vollständig auszahlen und er würde eine Saison auf der Tribüne verbringen. Ein Szenario, das für beide Seiten wirtschaftlich wie sportlich ungünstig wäre. Die Frage ist, wie lange noch beide Seiten stur bleiben können, bevor der Druck zu groß wird. Die Zeit läuft – und mit ihr die Chancen für Neapel, einen erfahrenen und erfolgreichen Trainer zu verpflichten.
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Verhandlungen bald entspannen oder ob der Allegri-Poker noch länger andauert. Eines ist jedoch sicher: Dieser Fall zeigt, wie kompliziert die Wechselspiele im Profifußball sein können – und wie viel Geld dabei auf dem Spiel steht.
