Rb leipzig feiert champions-league-comeback – und ein besonderes jubiläum!

Leipzig feiert! Vor den Augen von Urgestein Ralf Rangnick und der Aufstiegsmannschaft von 2016 hat RB Leipzig die Rückkehr in die Königsklasse perfekt gemacht. Ein Tag voller Emotionen, der gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum des Bundesliga-Aufstiegs würdigte.

Die rückkehr des masterminds

Kaum zu übersehen war der Mann in der ausgebeulten, mit RB-Aufnähern verzierten Jeansjacke: Ralf Rangnick, der Architekt der frühen Erfolge von RB Leipzig. Sein Besuch, verbunden mit der gebührenden Ehrung der Mannschaft von 2016, verlieh dem ohnehin schon festlichen Anlass eine zusätzliche emotionale Tiefe. Es war, als ob die Vergangenheit und Gegenwart des Vereins sich in diesem Moment vereinten.

Standards sichern rang drei

Standards sichern rang drei

Die Leistung auf dem Platz ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Mit zwei Toren durch Schlager und Orban, beide nach präzisen Ecken von David Raum, sorgte RB für klare Verhältnisse gegen einen kämpferisch glänzenden FC St. Pauli. Damit ist die Qualifikation für die Champions League unter Ole Werner vorzeitig sicher – ein bemerkenswertes Ergebnis, wenn man bedenkt, welcher Umbruch im Sommer stattgefunden hat.

Ein umbruch, der sich auszahlte

Ein umbruch, der sich auszahlte

Werner, der im Sommer eine erschwerte Aufgabe übernahm, demonstrierte mit seiner ruhigen und akribischen Arbeitsweise, dass auch ein tiefgreifender Kader-Umbruch nicht zwangsläufig zum Scheitern führen muss. Der Abgang von Leistungsträgern wie Xavi Simons, Benjamin Sesko und Lois Openda hätte viele Vereine vor große Herausforderungen gestellt, doch RB Leipzig bewies Resilienz und entwickelte sich im Laufe der Saison zu einer schlagkräftigen Einheit. Die Zahlen sprechen für sich: 65 Punkte und Rang drei – eine Saison, die vor einem Jahr noch undenkbar schien.

Von der misere zum triumph

Von der misere zum triumph

Wer erinnert sich noch an das bittere 0:6 in München zum Saisonstart? Ein Debakel, das den Auftakt zu einer turbulenten Saison markierte. Doch aus dieser Niederlage erwuchs eine neue Entschlossenheit. Ole Werner formte aus einer jungen und hungrigen Mannschaft eine Einheit, die sich nun mit Stolz und Selbstvertrauen der europäischen Elite gegenüberstellt. „Es war kein perfektes Spiel“, gab auch Werner zu, „aber wir haben es verdient gewonnen.“