García plaza schmettert: 'wir drehen diese saison gemeinsam rum!'

Luis García Plaza hat gesprochen – und gleich mal die Kampfansage an ganz Andalusien verschickt. Kein Zögern, kein Ducken, nur reine Energie: „Ich bin mit einer Riesenbegeisterung hier, und wir kriegen den Knoten gemeinsam raus.“

Sein plan: auswärts-desaster in heim-feuer verwandeln

Sein plan: auswärts-desaster in heim-feuer verwandeln

Der 54-Jährige schritt heute Morgen durch die ciudad deportiva, kurz nachdem er den Vertrag bis Juni 2027 unterschrieben hatte. Die Stimmung? Verhalten angespannt, schließlich holte Sevilla aus den letzten fünf Liga-Spielen nur zwei Punkte. García Plaza nahm’s zur Kenntnis – und schob direkt nach. „Ich kenne die Tabelle, aber ich kenne auch meine Mannschaft. Wer jetzt zittert, verliert. Wer angreift, gewinnt.“

Die Spieler bekamen die Message in der Kabine serviert. Quelle: Mitspieler, die nach dem Abschied von Matías Almeyda nochmal durchs Trainingszentrum schlichen. Der Argentinier kam, umarmte, wünschte Glück – und verschwand mit quietschenden Reifen Richtung Flughafen. Sekunden später stand schon García Plaza an der Bande, Handtasche unter dem Arm, Stoppuhr am Handgelenk. Morgen, 9 Uhr, erste Einheit.

Sein Debüt folgt blitzschnell: Sonntag, 5. April, 18:30 Uhr, Ramón Sánchez-Pizjuán, Real Oviedo wartet. 229 Erstliga-Spiele hat der Madrilene bereits auf der Bank gesessen – bei Getafe, Betis, Levante, Espanyol. Die Hausaufgabe kennt er: „Keine Zeit für Einlaufen, sofort Vollgas.“

Kurz vor Mitternacht schickte er den Spieler-Chat noch eine Sprachnachricht: „Ihr habt 48 Stunden, eure Köpfe zu richten. Dann schreit das Stadion. Und ich will, dass ihr lauter seid als die Fans.“ Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten – mit Emojis, Feuerwerken und einem gemeinsamen ¡Vamos, mi Sevilla!

Die Liga schaut gespannt nach Süden. Wenn García Plaza tatsächlich die Kurve kriegt, wäre Sevilla wieder oben mit dabei. Verpasst er den Dreh, fliegt der Klub erstmals seit 23 Jahren aus der Spitzengruppe. Entscheidung innerhalb von neun Tagen – das ist der sportliche Knaller, den Spanien gerade braucht.