Gak fordert ried zum gipfeltreffen: kann feldhofer die oberhand behalten?

Graz bebt! Der Grazer AK empfängt am Freitagabend die SV Ried zum brisanten Duell in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga. Es ist mehr als nur ein Spiel – es ist ein Machtkampf um Platz eins, der die Richtung der beiden Aufstiege entscheidend beeinflussen könnte.

Feldhofer warnt: „acht tage, die alles verändern können“

Feldhofer warnt: „acht tage, die alles verändern können“

Trainer Ferdinand Feldhofer weiß um die Bedeutung des kommenden Doppelpacks gegen die Innviertler. „Ich denke, es werden richtungsweisende acht Tage für die gesamte Gruppe“, betonte er. Nach zuletzt starken Heimauftritten wollen die Grazer den Schwung mitnehmen und die Riedern in Liebenau bezwingen. Ein Sieg würde nicht nur im Abstiegskampf für Luft sorgen, sondern auch den vorübergehenden Platz an der Spitze bedeuten.

Der GAK präsentierte sich in den letzten Spielen als heimstark und peilt den vierten Heimsieg in Folge an. Doch Feldhofer mahnt zur Vorsicht: „Es kann sich keiner eine Schwächephase leisten.“ Die Qualifikationsgruppe ist eng, und ein Patzer kann teuer zu sein. Nach dem knappen 0:1 in Altach ist klar: Nur eine konstante Leistung sichert den Verbleib im oberen Tabellendrittel.

Die Rieder Reise: Ein Ansporn für Senft

Auch die SV Ried reist mit Ambitionen nach Graz. Trainer Maximilian Senft sieht die bisherige Auswärtsniederlage Anfang März als „Ansporn“, den ersten Dreier in Liebenau mitzunehmen. „Wir bereiten uns auf ein Duell auf Augenhöhe gegen einen formstarken GAK vor, in dem wir das Glück auch ein Stück weit erzwingen wollen.“ Die Mannschaft steht vor einer Herausforderung, will aber zeigen, dass sie zu den Top-Teams der Qualifikationsgruppe gehört.

Ein entscheidender Faktor wird der Ausfall von Rieder Kapitän Daniel Maderner sein, der weiterhin unter einer Muskelverletzung leidet. Feldhofer hofft auf seine baldige Rückkehr, während er sich der Leistungsträger Donovan Pines im eigenen Team in den Vordergrund drängen kann. Der US-Amerikaner hat sich zu einer echten Stütze in der Abwehr entwickelt und glänzt mit Zweikampfquoten von beachtlichen 66 Prozent.

„Ich sehe mich in einer Führungsrolle“, so Pines, der seine Mannschaft auch in entscheidenden Situationen lenken will. „Ich versuche, die Burschen dorthin zu pushen, wo wir sein müssen, um in dieser Liga zu bleiben.“

Die Vergangenheit spricht für den GAK: Seit 2007 konnten die Innviertler nicht gegen die Grazer gewinnen. Die jüngsten Aufeinandertreffen endeten 0:0 und 1:2. Nun heißt es für Ried, diese Negativserie zu beenden und den ersten Auswärtssieg gegen den GAK zu feiern.

Die Spannung ist greifbar. Wer sich am Freitagabend durchsetzt, sendet eine deutliche Botschaft in der Qualifikationsgruppe. Das Publikum darf sich auf ein packendes und intensives Duell freuen, bei dem jeder Zweikampf hart umkämpft sein wird. Der Kampf um die Tabellenführung beginnt!