Gak feiert befreiungsschlag – tirol am boden!

Graz – Der Grazer Athletik-Club (GAK) hat gestern Abend einen wichtigen Befreiungsschlag gefeiert und die WSG Tirol mit 4:0 im eigenen Stadion besiegt. Ein Ergebnis, das nicht nur die Tabelle aufmischt, sondern auch die zuletzt angespannte Stimmung im Lager der Grazer deutlich merklich verbesserte.

Lichtenberger und grosse glänzen im liebenau

Christian Lichtenberger avancierte mit seinem Treffer zum gefeierten Mann des Abends und bezeichnete den Sieg als ein „geiles Ausrufezeichen“ nach einer Phase von vier sieglosen Spielen. Doch nicht nur er überzeugte: Mark Grosse präsentierte sich in Topform mit zwei Toren und einer Vorlage. Feldhofer lobte Grosse denn auch nachdrücklich für seine Leistung.

Die Grazer demonstrierten eine beeindruckende Effizienz und kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend. Sechs von acht Saisonsiegen konnten sie in der heimischen Liebenau einfahren – ein Beweis für ihre Stärke im eigenen Stadion. „Wir müssen da dranbleiben und ein Spiel wie heute auch auswärts zeigen“, forderte Grosse nach dem Spiel.

Doch der GAK-Trainer bremste die überschwängliche Freude: „Es gibt nichts zu feiern, wir sind nicht durch.“ Die Tiroler liegen punktgleich und die Aufgabe, den Klassenerhalt zu sichern, bleibt weiterhin anspruchsvoll.

Wsg tirol: ein debakel in graz

Wsg tirol: ein debakel in graz

Im Lager der WSG Tirol herrschte nach dem Spielbitteren Stimmung. Kapitän Valentino Müller sprach von einem „Rückschritt“ und zeigte sich frustriert über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir sind nach zwei Torschüssen 0:2 hinten und was nicht passieren darf, ist, dass wir in der 2. Hälfte dann so auseinanderbrechen. Das tut richtig weh, das kann ich mir nicht erklären“, so Müller.

Trainer Philipp Semlic reagierte auf die desolate Situation, indem er frühzeitig wichtige Spieler auswechselte, um Gelbsperren für die kommende Partie zu vermeiden. Die verpasste Chance im Kampf um den Klassenerhalt schmerzt. Semlic betonte, dass sein Team bereits in den ersten 30 Minuten Großchancen ungenutzt ließ und damit die Weichen für die Niederlage stellte.

Am kommenden Samstag bietet sich die nächste Gelegenheit, den Ligaverbleib zu fixieren, wenn die WSG zu Hause gegen BWL antritt. Der GAK empfängt an diesem Tag Altach. Die Spannung im Abstiegskampf steigt – ein Spieltag, der für Nervenkitzel sorgen wird.