Gaethje: topuria braucht keine revanche – und ufc plant anderes!
Die Luft in der Leichtgewicht-Division der UFC ist zum Schneiden dick – und Justin Gaethje hat gerade noch eine Schippe draufgeschaufelt. Der amtierende Champion, der sich gerade von einer medizinischen Suspendierung erholt, sieht keinen dringenden Grund für ein sofortiges Rückkampf mit Ilia Topuria, dem ehemaligen Herausforderer. Die Entscheidung liegt zwar letztendlich bei der UFC, doch Gaethje hat seine Meinung in einem Interview mit Joe Rogan deutlich gemacht: Topuria hat es nicht verdient.
Ein kampf, der nicht stattfinden wird?
Die Niederlage Topurias war deutlich, ein Abbruch durch den Stuhlinhaber. Gaethje betonte, dass er den 'Matador' bereits zweimal unterbrach. 'Was soll ich denn noch tun?', fragte er rhetorisch in Rogans Podcast. Er scheint sehr überzeugt davon zu sein, dass Topuria sich seinen Weg zurück an die Spitze der Division nicht durch eine Revanche erkämpfen wird. Stattdessen schlägt Gaethje vor, Topuria solle sich zunächst mit anderen Herausforderern auseinandersetzen. Namen wie Paddy Pimblett fallen dabei.
Die medizinische Suspendierung wirft einen weiteren Schatten auf mögliche Kämpfe. Beide Athleten müssen sich einer 180-tägigen medizinischen Überprüfung unterziehen, was einen Kampf in diesem Jahr äußerst unwahrscheinlich macht – es sei denn, die Genesung verläuft außergewöhnlich schnell. Die Verletzungen Topurias scheinen allerdings gravierender als die von Gaethje zu sein, was die Situation zusätzlich verkompliziert.

Wer könnte als nächstes antreten?
Während Topuria seine Verletzungen auskurieren muss, zeichnet sich eine interessante Entwicklung in der Leichtgewicht-Division ab. Ein Duell zwischen Gaethje und Charles Oliveira, oder sogar ein Kampf gegen den aufstrebenden Arman Tsarukyan, könnte die Zeit überbrücken. Und sollte Julian Erosa gegen Saint-Denis am 11. Juli triumphieren, öffnet sich möglicherweise ein Weg für ein Kräftemessen mit Topuria – ein Kampf, der die Fans in Atem halten würde.
Die kommende Woche wird entscheidend sein. Die UFC wird sich nun vermutlich dazu gezwungen sehen, neue Pläne für die 155-Pfund-Division zu schmieden. Es bleibt abzuwarten, welche Überraschungen die Organisation bereithält, aber eines ist sicher: Die Leichtgewicht-Division ist weiterhin ein brodelnder Hexenkessel voller Ambitionen und unerwarteter Wendungen. Die Fans dürfen sich auf eine spannende Zukunft freuen.
