Fußballwelt trauert: legende manninger stirbt bei zugunglück
Ein Schock geht durch die Fußballwelt: Alexander Manninger, ehemaliger Torwart der Juventus Turin und der österreichischen Nationalmannschaft, ist bei einem tragischen Zugunglück ums Leben gekommen. Die Nachricht löste tiefe Betroffenheit aus, besonders bei seinem ehemaligen Teamkollegen Gianluigi Buffon, der ihm in einem bewegenden Instagram-Post Tribut gezollt hat.

Buffons bewegende worte des abschieds
„Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig“, schrieb Buffon, bevor er seine Erinnerungen an den Verstorbenen teilte. Die Worte der italienischen Torhüterlegende berührten viele Fußballfans. Manninger, der 48 Jahre alt wurde, verlor bei einem Verkehrsunfall im Raum Salzburg die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Lokalbahn. Die Umstände des Unfalls sind noch unklar.
Buffon und Manninger erlebten gemeinsam glorreiche Zeiten beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin. 2011/12 feierten sie gemeinsam den Gewinn der italienischen Meisterschaft. Doch für Buffon war Manninger mehr als nur ein Teamkollege. „Du hast dich von der Sucht nach der Welt des Fußballs unabhängig gemacht und dein Glück in den einfachen Dingen gesucht: ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie“, so Buffon.
Was oft übersehen wird: Manninger verteidigte nicht nur in Turin das Tor. Seine Karriere führte ihn auch zu namhaften Klubs wie Arsenal, Liverpool und Augsburg. Er bestritt 33 Länderspiele für Österreich und hinterließ stets einen positiven Eindruck. Das Besondere an Manninger war sein Lebensstil abseits des Rasens. Er suchte die Freiheit und scheute sich nicht, seinen eigenen Weg zu gehen – „mit dem Stolz dessen, der weiß, was er will“, würdigte Buffon.
Marwin Hitz, Manningers ehemaliger Torwartkollege beim FC Augsburg, verabschiedete sich ebenfalls über Instagram: „Vielen Dank für alles, Alex. Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer.“
Der Tod von Alexander Manninger reißt eine große Lücke in der Fußballwelt. Sein verschmitztes Lächeln und seine Lebensfreude werden vielen in Erinnerung bleiben. Ein Mann, der bewies, dass Erfolg nicht alles im Leben ist und der den Mut hatte, sich seinen eigenen Wünschen hinzugeben. Die Fußballwelt verliert damit nicht nur einen talentierten Torwart, sondern auch einen außergewöhnlichen Menschen.
