Fußball-ikone stirbt: rumäniens ex-trainer lucescu verabschiedet sich mit 80 jahren

Ein Schock für den rumänischen Fußball und die Welt des Sports: Mircea Lucescu, langjähriger und hochangesehener Nationaltrainer, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Nur zwei Wochen nach seinem Rücktritt von der Trainerbank der Nationalmannschaft erlag er Herzbeschwerden, die ihn in den vorangegangenen Wochen bereits mehrfach ins Krankenhaus führten. Der Verlust trifft die rumänische Fußballgemeinschaft tief.

Ein vermächtnis aus jahrzehnten

Ein vermächtnis aus jahrzehnten

Lucescu, oft als „Il Luce“ bezeichnet, war eine prägende Figur des rumänischen Fußballs. Seine erste Amtszeit als Nationaltrainer erstreckte sich von 1981 bis 1986, und er kehrte 2024, mit fast 80 Jahren, erneut in das Amt zurück – ein Beweis für sein unermüdliches Engagement und seine Expertise. Sein Sohn Razvan folgte ihm einst ebenfalls auf der Trainerbank, von 2009 bis 2011.

Der Verbandspräsident Razvan Burleanu würdigte Lucescu als mehr als nur einen Trainer: „Er war nicht nur Trainer, sondern ein Lebenslehrer für ganze Spielergenerationen.“ Diese Worte spiegeln die tiefe Verbundenheit und den Respekt wider, den Lucescu bei Spielern und Fans genoss. Die Nationalmannschaft veröffentlichte auf Instagram einen bewegenden Nachruf, in dem es hieß: „Er lehrte uns, dass Fußball nicht nur ein Sport ist, sondern ein würdevoller Lebensstil.“

Doch der Abschied kam zu früh. Lucescu war im Dezember bereits aufgrund von Herzproblemen im Krankenhaus behandelt worden. Nach dem verpassten WM-Playoff-Sieg gegen die Türkei (0:1) wurde sein Zustand kritisch. Am Karfreitag sollte er eigentlich entlassen werden, erlitt dann jedoch einen Herzinfarkt, der letztendlich sein Leben forderte. Die Nachricht von seinem Tod löste in Rumänien und darüber hinaus Trauerwellen aus.

Neben seiner Tätigkeit als Nationaltrainer war Lucescu auch im internationalen Vereinsfußball erfolgreich, unter anderem bei Galatasaray Istanbul und PAOK Saloniki. Er hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Die Erinnerung an seine taktische Brillanz, seine Leidenschaft und sein Engagement wird in der Fußballwelt weiterleben.