Fußball-frankreich trauert: éric roy verliert krebskampf
Schock in der französischen
Fußballszene: Éric Roy, der Trainer von Stade Brest, ist im Alter von 58 Jahren verstorben. Nach einem langen und schweren Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs hat der erfahrene Coach dem Krebs unterlegen. Die Nachricht löste tiefe Betroffenheit und Trauer aus.Ein vermächtnis voller leidenschaft und erfolg
Roy, der seit Januar 2023 das Ruder bei Stade Brest übernommen hatte, führte den Verein in einer bemerkenswerten Saison 2024 sensationell auf Platz drei der Ligue 1. Dieser Erfolg bedeutete die erstmalige Qualifikation für die Champions League, wo Brest zwar die Ligaphase überstand, jedoch in den Playoffs an Paris Saint-Germain scheiterte. Seine Familie würdigte Roys unermüdlichen Einsatz und seine Lebensfreude in bewegenden Worten auf Instagram.
„Die Zeit bei Stade Brest war eine der schönsten Phasen seines Lebens“, erklärte die Familie. „Sie gab ihm Energie, Freude und einen Grund, selbst in den schwierigsten Zeiten weiterzumachen.“ Diese Worte unterstreichen nicht nur Roys professionelle Leistung, sondern auch die tiefe Verbundenheit, die er zu dem Verein und seinen Anhängern aufgebaut hatte.

Von lens bis nizza: eine karriere voller stationen
Doch Roys Einfluss reicht weit über Stade Brest hinaus. Von 2017 bis 2019 war er als Sportdirektor für RC Lens tätig und dort wurde er zu einer „Ikone des französischen Fußballs“, wie der Verein in einem Nachruf betonte. Seine Karriere als Spieler führte ihn unter anderem zu Olympique Marseille, wo er zwischen 1996 und 1999 aktiv war und das UEFA-Cup-Finale erreichte.
Auch in seiner Heimatstadt Nizza hinterließ Roy Spuren. Von 2009 bis 2011 war er zunächst als Sportdirektor und anschließend als Cheftrainer beim OGC Nizza tätig. Die Vielseitigkeit und sein Engagement für den französischen Fußball sind unbestritten.
Die Nachricht von Roys Tod hat die Fußballwelt erschüttert, und sein Vermächtnis als Trainer, Sportdirektor und vor allem als Mensch wird in Erinnerung bleiben. Der Verlust ist für Stade Brest, RC Lens und die gesamte französische Fußballgemeinschaft ein schwerer Schlag. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Roy hat in seinen letzten Jahren eine Mannschaft aus der Bretagne in die Champions League geführt – ein Erfolg, der nun von tiefer Trauer überschattet wird.
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