Furyk stellt sein ryder cup-team: cink und leonard an der seite
Ein ungewöhnlicher Rahmen, aber eine klare Botschaft: Jim Furyk, der neue Kapitän des US-Teams, nutzte das berühmte Kentucky Derby, um seine ersten beiden Co-Capitäne bekannt zu geben. Ein Schachzug, der zeigt, dass Furyk entschlossen ist, die lange Durststrecke der Amerikaner bei Auswärts-Ryder-Cups zu beenden.

Erfahrene unterstützung für furyk
Stewart Cink und Justin Leonard, beide ebenfalls Kandidaten für die Führung des US-Teams bei der Ryder Cup 2027 in Adare Manor, sollen Furyk zur Seite stehen. Cink war bereits Co-Captain bei der letztjährigen Ryder Cup in Italien, wo das US-Team gegen Europa den Kürzeren zog. Er war auch Assistent von Zach Johnson bei der Presidents Cup 2024, die die USA gewannen. Leonard hingegen wird bei der Ryder Cup zum ersten Mal als Co-Captain fungieren – eine willkommene Ergänzung für das Team.
Die Erfahrung beider Spieler ist unbestritten. Cink hat an fünf Ryder Cups in Folge teilgenommen, von 2002 bis 2010, und feierte 2008 einen Sieg. Leonard war 1997, 1999 und 2008 Teil des US-Teams und konnte die letzten beiden Austragungen für sich entscheiden. Die Wahl von Furyk auf Cink und Leonard unterstreicht den Wunsch nach Kontinuität und Stabilität im Team.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Kombination aus Erfahrung und frischem Wind ausreicht, um den veralteten Trend zu brechen. Die europäischen Teams haben sich in den letzten Jahren als besonders stark erwiesen, und Furyk steht vor der Herausforderung, ein Team zu formen, das diesen Herausforderungen gewachsen ist. Die Entscheidung für Cink und Leonard ist ein erster Schritt, aber der Weg zur Ryder Cup 2025 in Bethpage ist noch lang.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit 1991 hat das US-Team nur einen Auslands-Sieg bei der Ryder Cup errungen. Furyk hat sich zum Ziel gesetzt, diese Misere zu beenden, und die Auswahl seiner Co-Capitäne ist ein wichtiger Baustein auf diesem Weg. Ob es letztlich zum Erfolg reicht, wird die Zeit zeigen.
