Fürth verspielt sieg in karlsruhe mit zwei toren in der nachspielzeit

Die SpVgg Greuther Fürth führte beim Karlsruher SC lange mit 1:0, kassierte aber in der fünften Minute der Nachspielzeit das 1:3. Damit bleibt das Kleeblatt auf Relegationsplatz 14, während der KSC auf Rang acht springt.

Frühe führung, spater kollaps

Frühe führung, spater kollaps

Noch vor dem ersten Pfiff der Fans schlug Fürth zu. Nach Ballverlust der Karlsruher ließ Noel Futkeu im Fünf-Meter-Raum keine Chance – 1:0 in der fünften Minute. Die Gäste spielten mutig, pressten früh, ließen den Ball laufen. Doch die Druckphase verpuffte. Stattdückend setzte sich Karlsruhe in der zweiten Hälfte fest und fand in der 47. Minute den Ausgleich durch Rafael Pinto Pedrosa, der einen Flankenball über die Linie drückte.

Die Partie schaukelte fortan auf und ab. Beide Teams vergaben Hochkaräter, Marvin Wanitzek traf den Pfosten. Die Fürther wehrten sich mit offenem Visier, doch als der Schiedsrichter schon die Tasche mit der Nachspielzeit zog, brach das Glück zusammen. Erst köpfte Shio Fukuda zur Führung, dann verwandelte Fabian Schleusener den Konter zum 3:1. Ein Punkt war noch greifbar – am Ende blieb nur die kalte Dusche.

Die Niederlage schmerzt besonders, weil Fürth lange die bessere Mannschaft war. Mit 33 Punkten rutscht das Team nun auf den Relegationsrang. Der Abstand zu Rang 16 schrumpft auf drei Zähler. Am Sonntag empfängt der KSC Darmstadt, Fürth muss am Samstag gegen Hannover ran – und endlich wieder gewinnen, sonst wird der Frühling heiß.