Fürth patzt in bochum: ziereis' patzer beschert vfl den sieg
Die SpVgg Greuther Fürth hat am Samstag in Bochum einen herben Rückschlag im Abstiegskampf der 2. Bundesliga kassiert. Eine frühe Unachtsamkeit und ein insgesamt schwaches Auftreten führten zu einer 1:2-Niederlage gegen den VfL Bochum, die die Situation im Kampf um den Klassenerhalt weiter verkompliziert.
Ziereis' ausrutscher in der ersten minute
Schon in der ersten Minute des Spiels ließ Philipp Ziereis Fürth im Stich. Ein unglücklicher Ausrutscher des Innenverteidigers ermöglichte Philipp Hofmann die frühe Führung für Bochum. Dieser frühe Schock ließ das Kleeblatt nicht mehr aus seinem Bann lösen. Die Aufholjagd gestaltete sich schwierig und die Chancen blieben Mangelware.
Was niemand so recht sehen wollte: Während Fürth kämpfte, machten andere Konkurrenten im Abstiegskampf ihre Hausaufgaben. Düsseldorf, Braunschweig, Kiel und Bielefeld gewannen ebenfalls ihre Spiele und erhöhten damit den Druck auf die Franken erheblich. Die Tabelle sah vor dem Spiel schon düster aus – nach dem Schlusspfiff war sie es noch mehr.

Vogel kritisiert, ziereis übernimmt verantwortung
Cheftrainer Heiko Vogel äußerte sich nach dem Spiel enttäuscht über die gezeigte Leistung. „Wir haben diese 3, 4 Prozent liegen gelassen. Bochum war griffiger und in den entscheidenden Duellen da.“ Er bemängelte, dass seine Mannschaft nicht die nötige Entschlossenheit zeigte, um das Spiel zu drehen. Ziereis hingegen übernahm die Verantwortung für seinen Patzer: „Ich habe vor dem Spiel extra frische Stollen drauf, da achte ich sehr drauf. Was soll ich machen? Das ist Fußball, das passiert.“
Obwohl Bochums Torjäger Philipp Hofmann seine Form bestätigen konnte und die Führung mit einem Kopfballtor ausbaute, gab es in der Schlussphase noch einmal Hoffnung für Fürth. Noel Futkeus Anschlusstreffer in der 88. Minute kam jedoch zu spät, um das Blatt zu wenden.
Die Saison ist noch lang, aber die Niederlage in Bochum hat gezeigt, dass Fürth noch einmal zulegen muss, wenn der Klassenerhalt im Abstiegskampf der 2. Bundesliga realistisch bleiben soll. Das Restprogramm ist anspruchsvoll: Am nächsten Spieltag empfängt man den 1. FC Nürnberg zum Derby – ein Spiel, das nun mehr als nur drei Punkte wert ist.
