Fuenlabrada kämpft zurück: palencia am rande der blamage!

Ein dramatisches Ende des vierten Spiels der Playoff-Serie zwischen Fuenlabrada und Palencia ließ die wenigen Zuschauer im Fernando Martín Stadion sprachlos zurück. Nach einer verkrampften Vorstellung und einer Führung für Palencia schaffte es Fuenlabrada, die Partie zu drehen und die Serie am Leben zu erhalten – ein Sieg, der mehr als nur ein Weiterkommen bedeutet.

Die erste halbzeit: palencia im fahrwasser

Die Atmosphäre im Stadion war alles andere als feurig, die Ränge blieben ungewöhnlich leer. Beide Teams trugen die Nachwirkungen des intensiven dritten Spiels in sich, in dem Fuenlabrada noch einmal alles nach vorne warf. Doch von Beginn an war klar: Palencia war entschlossen, die Serie hier abzuschließen. Ein schneller 10:2-Start ließ wenig Gutes erahnen, obwohl Fuenlabrada schnell konterte. Kunkel führte Palencia an, während Álvaro Muñoz eine bemerkenswert stabile Leistung zeigte.

Doch Fuenlabrada fand kaum ins Spiel. Hektik und fehlende Präzision im Angriff führten zu zahlreichen Ballverlusten und ermöglichten es Palencia, sich abzusetzen. Lezkanos Team nutzte die Fehler der Gastgeber geschickt, holte sich Rebounds und traf konstant von der Dreierlinie. Die Führung wuchs auf +8, ein deutliches Zeichen der Dominanz. Ein Time-out von Iñaki Martín versuchte, die Wende einzuleiten, doch Fuenlabrada wirkte verunsichert und produzierte weitere Turnover. Die Segundas oportunidades nach einem offensiven Rebound waren ein entscheidender Faktor für Palencia, die sich immer wieder Vorteile verschafften.

Die ersten 20 Minuten endeten mit einem knappen Rückstand für Fuenlabrada (34:38), der die Probleme im Angriff deutlich machte.

Die zweite halbzeit: fuenlabradas aufbäumen

Die zweite halbzeit: fuenlabradas aufbäumen

Nach der Pause zeigte Fuenlabrada eine deutlich verbesserte Verteidigung, die Palencia aus dem Konzept brachte. Benite, der in der ersten Halbzeit kaum in Erscheinung getreten war, begann, seine Klasse zu zeigen. Palencia wirkte plötzlich etwas langsamer und weniger konzentriert. Die Freiwürfe wurden zum entscheidenden Faktor, wobei Fuenlabrada seine Chancen jedoch nicht konsequent nutzte. Wintering erwärmte seine Hand und bereitete den Weg für eine mögliche Wende.

Die Schiedsrichter wurden zu unwillkommenen Protagonisten, deren umstrittene Entscheidungen die Spannung zusätzlich anheizten. Zwei technische Fouls gegen Lezkano könnten den Ausschlag geben. Das dritte Viertel endete mit einem knappen Rückstand für Fuenlabrada (56:60).

Das finale: ein kampf bis zum schluss

Das finale: ein kampf bis zum schluss

Vítor Benite erwies sich als der Matchwinner. Sein erster Dreier in der Schlussphase brachte den Ausgleich und entfachte einen neuen Kampfgeist. In einem spannenden Finale, in dem Benite, Ali und Renfroe die entscheidenden Punkte erzielten, gelang es Fuenlabrada, die Partie zu drehen und die Hoffnung auf ein Weiterkommen am Leben zu erhalten. Palencia, das in diesem Moment die Nerven verloren schien, musste sich geschlagen geben.

Die Serie kehrt nun nach Palencia zurück, wo am kommenden Wochenende alles entschieden wird. Fuenlabrada hat gezeigt, dass es noch nicht vorbei ist – ein Sieg, der mehr als nur ein Weiterkommen bedeutet: Er ist ein Statement an die Liga und ein Beweis für den unbändigen Willen dieser Mannschaft.