Füchse berlin stürmen ins dhb-pokalfinale!
Berlin hat sich einen Platz im Finale des DHB-Pokals gesichert – ein Erfolg, der vor allem Dejan Milosavljev zu verdanken ist. Die Füchse Berlin bezwangen den TBV Lemgo Lippe im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Köln mit 39:36 und sind damit erstmals seit 2014 wieder so nah am Titel.

Ein kampf bis zur letzten sekunde
Das Spiel war von Anfang an ein packender Schlagabtausch. Lemgo Lippe nutzte zunächst technische Fehler und Strafminuten der Berliner aus, um eine Führung zu erzielen. Doch die Füchse Berlin, angeführt von Mathias Gidsel und Lasse Andersson, kamen allmählich ins Rollen und drehten den Spielstand. Torhüter Dejan Milosavljev war ein entscheidender Faktor, mit 18 Paraden sicherte er seinem Team den nötigen Rückhalt.
Florian Kehrmann, der Trainer von Lemgo, versuchte mit einer Auszeit, den angeschlagenen Rückstand zu verringern, doch Berlin ließ sich nicht aufhalten und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 20:16 aus. Hendrik Wagner von Lemgo gab zwar zur Pause noch Hoffnung, doch nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Rennen. Lemgo kämpfte verbissen und schaffte es kurzzeitig, den Abstand zu verkleinern. Ein 4:1-Lauf brachte Bobby Schagen Lemgo zurück ins Spiel, und plötzlich sang die Lanxess Arena: „Lemgo ist viel schöner als Berlin!“
Doch in der entscheidenden Phase bewiesen die Füchse ihre mentale Stärke. Gidsel und Co. zeigten, dass sie im entscheidenden Moment gefestigt sind – im Gegensatz zu den gescheiterten Halbfinalversuchen von 2019 und 2023.
Das Finale am Sonntag gegen den Sieger des Duells zwischen SC Magdeburg und Bergischer HC verspricht ein weiteres handballerisches Highlight zu werden. Nicolej Krickau hatte das Halbfinale als
